Softwaredefinierte Fahrzeuge
Wie Software die Automobilentwicklung verändert

Ein Gastbeitrag von Nand Kochhar* 6 min Lesedauer

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Mit der wachsenden Rolle von Software in autonomen Fahrzeugen steigt auch die Komplexität in der Entwicklung. KI und maschinelles Lernen sind unerlässlich, um in Echtzeit präzise Entscheidungen zu treffen. Automobilhersteller müssen daher neue Entwicklungsansätze finden.

Um die Komplexität autonomer Fahrzeuge zu bewältigen, müssen die Automobilhersteller neue Ansätze für die Entwicklung von Automobilsoftware entwickeln. (Bild:  Siemens)
Um die Komplexität autonomer Fahrzeuge zu bewältigen, müssen die Automobilhersteller neue Ansätze für die Entwicklung von Automobilsoftware entwickeln.
(Bild: Siemens)

Software ist heute ein wichtiger Bestandteil fast aller modernen Fahrzeuge. Die Verbraucher erwarten von der Automobilindustrie Hightech-Funktionen, die durch Software unterstützt werden. Dieser Übergang zu einem softwaredefinierten Fahrzeug führt zu einem raschen Anstieg der Fahrzeugkomplexität und verändert die Art der Automobilentwicklung. Um in der modernen Automobilindustrie wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Automobilhersteller und -zulieferer innovative, softwaregesteuerte Fahrzeugfunktionen liefern können. Diese Funktionen müssen sich darüber hinaus nahtlos in die mechanischen, elektrischen und elektronischen Systeme eines Fahrzeugs integrieren lassen.

Die Bedeutung dieser Softwaresysteme wird in dem Maße zunehmen, wie sich die Industrie dem Ziel der vollständigen Autonomie nähert. In einem autonomen Fahrzeug wird die Software die volle Verantwortung für das Führen des Fahrzeugs in dynamischen Fahrumgebungen übernehmen. Diese Aufgabe erfordert die Einbindung künstlicher Intelligenz und maschineller Lernalgorithmen in bereits komplexe Softwaresysteme, um Informationen zu verarbeiten und Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. Die Auswirkungen dieser zunehmenden Komplexität werden sich bei der Entwicklung von Automobilsoftware auf vielfältige Weise zeigen: