Digitale Fabrik wird Realität
Software ermöglicht Vernetzung unterschiedlichster Produktionsmaschinen

Von Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer 6 min Lesedauer

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Obwohl fast täglich in Berichten zu lesen ist, was digitale Fabriken in Zukunft leisten könnten, ist in der Praxis derzeit noch wenig bis nichts zu sehen. Eine Münchner Entwicklung ermöglicht nun erstmals die einheitliche Verbindung von unterschiedlichsten Produktionsmaschinen mit Unternehmensanwendungen.

Um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern oder die Transparenz zu erhöhen, benötigen Fertigungsunternehmen detaillierte Informationen über ihre Fertigungsprozesse.(Bild:  Siemens)
Um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern oder die Transparenz zu erhöhen, benötigen Fertigungsunternehmen detaillierte Informationen über ihre Fertigungsprozesse.
(Bild: Siemens)

Um die Produktionskosten zu ermitteln, die produzierte Qualität nachzuweisen, die Kapazitätsauslastung festzustellen oder die Transparenz zu erhöhen, brauchen Fertigungsunternehmen detaillierte Informationen über ihre Produktionsprozesse (Bild 1). Obwohl viele Technologien eine einfache Lösung dieser Aufgabe versprechen, führt deren Einführung in der Praxis häufig zu unüberwindlichen Hürden.

Im Gegensatz zur mittlerweile sehr homogenen IT-Infrastruktur von Produktionsunternehmen zeigt sich auf der Fertigungsebene ein anderes Bild: Dort findet man eine gewachsene Struktur mit verschiedensten Maschinen von verschiedenen Herstellern. Diese Anlagen verfügen weder über eine standardisierte Hardware noch arbeiten sie mit Kommunikationsprotokollen, die es ihnen ermöglichen würden, Daten miteinander oder mit Unternehmenslösungen auszutauschen. Die Vernetzung erfolgt in vielen Betrieben oft noch nicht in dem Maße, wie es für Industrie 4.0 notwendig wäre (Bild 2).

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