Composable Architecture
Build, Buy, Blend – die flexible Strategie für moderne IT-Architekturen

Ein Gastbeitrag von Thore Rabe, Regional Vice President für DACH und Osteuropa, OutSystems 4 min Lesedauer

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Software intern entwickeln oder kaufen? Für viele Unternehmen ist das die strategische Kernfrage. Angesichts des rapiden technologischen Wandels sind flexiblere Ansätze gefragt, doch wie lässt sich diese Flexibilität konkret realisieren? Der Lösungsweg lautet: Blend – eine strategische Kombination aus Build, Buy und unabhängigen, skalierbaren Komponenten.

In der OutSystems-Plattform lassen sich KI-Agenten mittels einer Visuellen Oberfläche steuern.(Bild:  Outsystems)
In der OutSystems-Plattform lassen sich KI-Agenten mittels einer Visuellen Oberfläche steuern.
(Bild: Outsystems)

Für Industrieunternehmen, die ihre Prozesse etwa in der Fertigung oder im Maschinenbau digitalisieren möchten, ist der Zukauf von Standard-Softwarelösungen eine Option, die keine eigenen Ressourcen bindet. Die Eigenentwicklung dagegen erfordert Expertenwissen, was mit höheren Kosten und Zeitaufwand einhergeht. Doch insbesondere im KI-Zeitalter verändern sich die Parameter: Datenzugriff, Modellintegration, Governance und Skalierbarkeit spielen eine immer wichtigere Rolle. Dies wiederum erfordert eine neue strategische Herangehensweise beim Aufbau der IT-Infrastruktur.

Standardlösung oder maßgeschneiderte Eigenentwicklung

Bei Standardlösungen, sogenannten Components-off-the-shelf-Lösungen (COTS), handelt es sich um vorgefertigte Produkte, die eine breite Palette an Anwendungsfällen abdecken. Sie lassen sich schnell implementieren, die Einstiegskosten sind vergleichsweise gering und der Betrieb liegt in der Hand des Anbieters – was Ressourcen spart. Auf der Kehrseite besteht weniger Flexibilität, da sich Prozesse oft an die Funktionen der Software anpassen müssen, statt umgekehrt. Zudem reicht Standardsoftware häufig nicht aus, um im Wettbewerb über Prozesse und Innovation echte Differenzierung zu erzielen.