Digitalisierung
So werden Daten teamübergreifend verfügbar

Von Neil Ballinger* 3 min Lesedauer

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Trotz der fortschreitende Digitalisierung ist in vielen Fertigungsunternehmen ein begrenzter Datenzugang noch immer der Regelfall. Warum Datensilos ein Hemmschuh sein können und wie sie sich beseitigen lassen.

Datensilos führen bei Unternehmen im Laufe der Zeit zu einem allgemeinen Mangel an Transparenz und Effizienz. (Bild:  ©fotomek - stock.adobe.com)
Datensilos führen bei Unternehmen im Laufe der Zeit zu einem allgemeinen Mangel an Transparenz und Effizienz.
(Bild: ©fotomek - stock.adobe.com)

Datensilos entstehen, wenn wertvolle Informationen aus Rohdaten nur für eine einzige Abteilung zugänglich sind. Sie stehen dem Rest nicht zur Verfügung und werden somit nicht auf Unternehmensebene geteilt. Leitenden Führungskräften wird durch diese Datensilos ein vollständiger Einblick in den Werksbetrieb verwehrt. Das führt im Laufe der Zeit zu einem allgemeinen Mangel an Transparenz und Effizienz im Unternehmen.

Begrenzter Datenzugang immer noch Regelfall

Leider sind Datensilos keine Ausnahme, sondern der Regelfall. In gewisser Weise können sie sogar auch vorteilhaft sein: Durch den begrenzten Datenzugang können sich die jeweiligen Abteilungen auf die für sie relevanten Daten konzentrieren. Die Teams können sich somit nicht in Informationen verlieren, die für ihre Aufgaben nicht von Bedeutung sind. Wenn Datensilos allerdings zur Norm werden und die Zusammenarbeit von Abteilungen verhindern, zum Beispiel wenn diese an gemeinsamen Problemen arbeiten könnten, können sie die Entscheidungsfindung beeinträchtigen und Prozesse verlangsamen.