Schulungs- und Demofabrik
So sieht die automatisierte Zerspanung der Zukunft aus

Ein Gastbeitrag von Uli Remmel* 3 min Lesedauer

Wie und wo fangen wir mit der Digitalisierung am besten an? Diese Frage stellen sich viele zerspanende Unternehmen. Mit der Roadmap Industrie 4.0 in der Zerspanung führt die Demofabrik-Z4 die Branche zur digitalisierten und automatisierten Fertigung.

Bin Picking oder der Griff in die Kiste gilt als Königsdisziplin in der Automatisierung mit Robotern.(Bild:  René Maiwald/ Remmel Consulting)
Bin Picking oder der Griff in die Kiste gilt als Königsdisziplin in der Automatisierung mit Robotern.
(Bild: René Maiwald/ Remmel Consulting)

Ein Blick auf die Drehtechnik und deren Werkstückspannung über Revolver, weist heute ein hohes Automatisierungsgrad auf. Die Prozesse sind stabil. Nur bei der Teileabfuhr gibt es Potenzial nach oben. Bei Einlegeteilen wie beim Fräsen und Drehen, sieht das schon anders aus. Seitens der Unternehmen gibt es hier noch große Bedenken, gerade mit Blick auf kleine Losgrößen. Zu Recht! Jeder weiß um die Präzision, die Verschmutzung, Rüstzeiten, Späne, Emulsionsverschleppung und zahlreiche andere Herausforderungen. Kann beispielsweise ein Knickarmroboter in der Genauigkeit wie die Zeichnung es fordert einlegen? Kleine Losgrößen und Roboterautomatisierung – passt das zusammen?

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

In einem Netzwerktreffen kam die Frage auf: „Wenn ich nicht weiß was geht, wie soll ich Ziele setzen?“ Sind Entscheidungsträger unsicher, kommt es oft gar nicht zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Die meisten Projektleiter haben dabei einen Roboter vor Augen, der lediglich Teile einlegen soll – also einen Assistenten. Diese Vorstellung geht aber nicht weit genug.