Gleitlager und Energieführungen
So lassen sich ungeplante Anlagenstillstände verhindern

Von Ines Stotz 4 min Lesedauer

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Systeme für die Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) helfen Anlagenausfälle zu vermeiden. Als erste Entwicklungsstufe. Um aber ein umfassendes Instandhaltungskonzept zu realisieren, bedarf es der nächsten Stufe zur vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance). Das verspricht Igus mit seinen intelligenten Lösungen.

Die I.Cee Software berechnet die Lebensdauer zum Beispiel von Energiekettensystemen auf der Basis der tatsächlichen Beanspruchung. So kann der Instandhalter im Betrieb die Performance seiner Anlage überwachen und Wartungen effizient planen. (Bild:  Igus)
Die I.Cee Software berechnet die Lebensdauer zum Beispiel von Energiekettensystemen auf der Basis der tatsächlichen Beanspruchung. So kann der Instandhalter im Betrieb die Performance seiner Anlage überwachen und Wartungen effizient planen.
(Bild: Igus)

Bei der klassischen vorausschauenden Wartung erfolgt ein Austausch von beweglichen Komponenten wie Energiekettensystemen oder Gleitlagern in einem regelmäßigen Abstand, der oft kürzer ist als die vermutete Lebensdauer. Das aber heißt: die Komponenten werden ausgetauscht, wenn sie noch einsatzfähig sind.

Werden sie jedoch erst kurz vor dem Erreichen des tatsächlichen Lebensendes ausgetauscht, lässt sich die Nutzungsdauer deutlich verlängern, häufig sogar verdoppeln. Das halbiert dann die Kosten und reduziert den Wartungsaufwand – ohne Einschränkung bei der Ausfallsicherheit. Hier lohnt es sich also vorausschauende intelligente Wartungssysteme einzusetzen, die mit IoT arbeiten.