Sichere Fernwartung
So lassen sich IT- und OT-Systeme in der Fertigung aus der Ferne verwalten

Ein Gastbeitrag von Robert Korherr* 5 min Lesedauer

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Dank digitaler Technologie wie dem Internet of Things ist die Fernwartung und generell der Remote-Zugriff auf Maschinen und Anlagen in der Fertigung möglich geworden. Das bringt Vorteile, schafft aber auch Handlungsbedarf in Sachen Sicherheit.

Mit der richtigen Lösung lassen sich über mehrere Standorte verteilte Netzwerke genauso fernwarten wie heterogene Systemumgebungen. Das geschieht dann beispielsweise mithilfe mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Mit der richtigen Lösung lassen sich über mehrere Standorte verteilte Netzwerke genauso fernwarten wie heterogene Systemumgebungen. Das geschieht dann beispielsweise mithilfe mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik macht sich regelmäßig Gedanken um die Sicherheitslage von hiesigen Unternehmen und gibt dazu das IT-Grundschutz-Kompendium heraus. Seit Februar dieses Jahres ist dort der Abschnitt „IND 3.2 – Fernwartung im industriellen Umfeld“ enthalten. Dies alleine zeigt die Bedeutung dieses Themas seitens des BSI.

Status Quo der Fernwartung im industriellen Umfeld

Sieht man sich die aktuelle – immer weiter digitalisierte – Betriebstechniklandschaft, auch Operational Technology oder kurz OT genannt, genauer an, fällt vor allem eins auf: Sie weist eine enorme Heterogenität auf. Das betrifft dezentrale Infrastrukturen genauso wie die vielfältigen Steuersysteme und deren Zugriffsarten. Allein das erfordert eine recht hohe Zahl unterschiedlicher Fernwartungszugänge. Diese werden wiederum ganz unterschiedlich realisiert, bestehen also aus einer unüberschaubaren Zahl an Hard- und Software-Komponenten.