Expertenbeitrag

PMP Ingo Meironke

PMP Ingo Meironke

Innovation Manager bei Campana & Schott

Digitale Lösungen für alle
So können Frontline Worker digital mitreden

Von Ingo Meironke 6 min Lesedauer

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Schnelle und zielgerichtete Kommunikation dank Internet: Das kennen Frontline Worker oft nur aus ihrem Privatleben. In der Arbeit sind sie dagegen häufig vom Informationsfluss abgeschnitten. Ein paar einfache Schritte genügen, um das zu ändern.

Die digitale Integration der Frontline Worker ist keine Raktentenwissenschaft und der Nutzen nicht von der Hand zu weisen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Die digitale Integration der Frontline Worker ist keine Raktentenwissenschaft und der Nutzen nicht von der Hand zu weisen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Ein Szenario: Stefan ist LKW-Fahrer bei einer Speditionsfirma. Er ruft per Handy ständig aktuelle Informationen zur Verkehrslage ab. Dass seine Firma die gesamte Flotte bis 2025 auf Wasserstoff umstellen wird, erfuhr er jedoch erst viele Wochen später von einer Lager-Mitarbeiterin. Kein Wunder, dass sich Stefan ausgegrenzt fühlt: „Von meinen Fahrten hängt zwar das Unternehmen ab, aber dass es mich über wichtige interne Dinge informiert, hält es wohl nicht für nötig“, denkt er.

So wie Stefan geht es vielen Frontline Workern in Logistik, Produktion oder mit direktem Kundenkontakt. Sie bilden das Rückgrat ihres Unternehmens, wurden aber bei der Digitalisierung weitgehend vergessen. Interne Informationen erhalten sie noch immer oft per Papier-Aushang am Schwarzen Brett, persönlich vom Vorgesetzten oder zufällig über den Flurfunk. Eine hohe Wertschätzung sieht anders aus. Dabei ist die Lösung einfacher als viele Unternehmen denken.