Praxiscase Software-Entwicklung
So entwickelt BMW neue IoT-Services

Von Julia Moßner 4 min Lesedauer

Die Automobilindustrie arbeitet mit Hochdruck an neuen datengetriebenen Services, die den Kunden während der Fahrt zur Verfügung stehen sollen. Eine Herausforderung für die Entwickler, da Daten aus unterschiedlichsten Quellen integriert werden müssen.

(Maks Lab - stock.adobe.com)
(Maks Lab - stock.adobe.com)

Die BMW Group setzte sogenannte "Connected Drive Services" ein, um ihren Kunden neue Dienstleistungen anzubieten, beispielsweise zur Parkplatzsuche auf der Straße bis hin zu Informationen entlang der Reiseroute. Nicht nur die technischen Möglichkeiten, auch die Herausforderungen sind immens. Insbesondere die Umstellung auf Elektro- und autonome Fahrzeuge erfordert neue aufwändige Services und Informationen, die den Fahrern zur Verfügung gestellt werden müssen. Elektrofahrzeuge informieren den Fahrer nicht nur über den Zustand der Autobatterie, sondern auch darüber, wo die nächsten Ladestationen liegen, wie weit sie entfernt und wie stark sie aktuell frequentiert sind. Diese Informationen müssen im integrierten Navigationssystem bereit stehen, am besten inklusive der Kosten und Abrechnungsdetails der jeweiligen Station. Dafür ist die Anbindung unterschiedlicher Daten und Dienste erforderlich. Automobil-Anbieter müssen solche neuen Anforderungen frühzeitig verstehen und das Potenzial für zukünftige Fahrzeugtypen und Dienstleistungen evaluieren.

Der folgende Praxiscase beschreibt, wie Software-Ingenieure von BMW neue IoT-Trends mit Diensten, die teilweise aus den Fahrzeugen selbst kommen oder in einer Cloud-Umgebung zur Verfügung gestellt wurden in die Umsetzung brachten.