Industrie 4.0
Smarte Produkte agil entwickeln

Von Stefanie Michel 10 min Lesedauer

Die Industrie steht vor tiefgreifenden Veränderungen, denn die digitale Transformation stellt etablierte Technologien und Geschäftsmodelle in Frage. Um erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen mit agilen Entwicklungsmethoden neue, smarte Produkte schneller und marktgerechter entwickeln.

Aufgrund der kurzen Lebenszyklen smarter Produkte müssen für deren Entwicklung neue, agile Methoden eingesetzt werden.(Bild:   / CC0)
Aufgrund der kurzen Lebenszyklen smarter Produkte müssen für deren Entwicklung neue, agile Methoden eingesetzt werden.
(Bild: / CC0)

Wettbewerbsfähige, zukunftssichere Automatisierungsprodukte und -lösungen fügen sich zukünftig „smart“ in vernetzte Umgebungen ein und übernehmen eigenständig Aufgaben. Die besondere Herausforderung: Es ist noch nicht klar, welche konkreten Standards und Anforderungen diese Produkte in fünf Jahren erfüllen müssen. Darum sind die klassischen Entwicklungsmethoden mit einmal definierten Pflichten- und Lastenheften sowie linearer Entwicklung bis zum fertigen Produkt nicht mehr zielführend. Wenn sich erst bei der Produktvorstellung beim Kunden herausstellt, dass sich seit Entwicklungsbeginn die Anforderungen verändert haben, ist es zu spät. Die notwendigen Nachentwicklungen führen immer zu Zeitverlusten und erheblichen Budgetüberschreitungen.

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Smarte Produkte schnell und agil entwickeln

Die Lebenszyklen vieler Automatisierungsprodukte werden zukünftig oft nur noch in Monaten bemessen. Entwickler smarter Produkte müssen deshalb schnell und flexibel neue Trends und Standards in ihre Lösungen integrieren. Sie können dabei nur begrenzt die Erfahrungen und die Prozesse der Vergangenheit fortschreiben, sie müssen vielmehr unterwegs lernen, zu laufen. Das schaffen sie nur, wenn sie auch neue Entwicklungsmethoden einsetzen, mit denen sie agil zu neuen Lösungen kommen.