Sicheres Spielzeug
Smart Toys: Eltern müssen Risiken kennen und Verantwortung übernehmen

Von Sebastian Human 3 min Lesedauer

Sprechende Puppen und appgesteuerte Autos liegen voll im Trend. Aber sie können weit mehr als Kinder begeistern. Denn über Smart Toys lassen sich Daten ausspionieren, Werbebotschaften einspielen oder im schlimmsten Fall: Kontakt zum Kind herstellen. Ein Appell an Eltern.

Eltern sind gefragt, sich aktiv um die Sicherheit von interaktivem Spielzeug zu kümmern.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Eltern sind gefragt, sich aktiv um die Sicherheit von interaktivem Spielzeug zu kümmern.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Auf dem Wunschzettel vieler Kinder stehen zu Weihnachten Smart Toys ganz oben. Das singende Hundebaby und der sprechende Teddybär versprechen großen Spaß. Den Eltern ist allerdings oft nicht bewusst, dass durch die Anbindung von Spielzeug ans Internet ein erhebliches Sicherheitsrisiko mit teils verheerenden Folgen entstehen kann. Gelingt es Cyberkriminellen, ein IoT-Gerät zu übernehmen, ist dies oftmals ein Einfallstor in weitere Geräte und Dienste.

Kinderspiel für Kriminelle

„Man darf sich von der Spielzeugoptik dieser Dinge nicht einlullen lassen“, warnt Mirko Ross, renommierter Experte und Aktivist für Cybersicherheit im Internet of Things. „Eine sprechende Puppe ist nichts anderes als ein kleiner Computer mit Firmware, Schnittstellen und der Fähigkeit, Daten zu verarbeiten und zu speichern. Wenn man bei der Koppelung mit dem Internet nicht sorgfältig auf die Sicherheit achtet, kann das IT-Innenleben der Puppe von Dritten ausgelesen oder manipuliert werden. Das müssen Eltern auf dem Schirm haben und entsprechend verantwortungsvoll handeln.“

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