Smart Factory Level Two
Smart Factory: Routinen und Standards auf den Prüfstand

Ein Gastbeitrag von Steffen Wulf* 6 min Lesedauer

Das Konzept der transparenten Fabrik ermöglicht schnellere, bessere und effizientere Entscheidungen – so weit, so bekannt. Doch was kommt danach?

Herrscht erst einmal Transparenz in der Fabrik, geht es auf dem Weg zur Smart Factory nun darum, eingeschliffene Routinen und etablierte Standards unter die Lupe zu nehmen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Herrscht erst einmal Transparenz in der Fabrik, geht es auf dem Weg zur Smart Factory nun darum, eingeschliffene Routinen und etablierte Standards unter die Lupe zu nehmen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Den Weg zur transparenten Fabrik, die damit verbundene Strategie und die dafür nutzbaren Vernetzungsstrategien im Vergleich, habe ich ja bereits beschrieben. Die Fabrik ist also transparent – wie geht es jetzt weiter?

Wir sollten natürlich versuchen, das Beste aus der erreichten Transparenz zu machen und die verbundenen Potenziale möglichst vollständig nutzen. Hierfür sind weitere Anstrengungen notwendig. Diese sind – und das ist vielleicht zunächst überraschend – viel weniger technologisch geprägt, sondern fordern die Menschen und deren Zusammenarbeit auf besondere Weise. Das Ziel der nächsten Schritte ist es, mit Hilfe der jetzt verfügbaren Daten die bestmöglichen Routinen und Standards zu etablieren, um so immer gut und schnell entscheiden und reagieren zu können. Reaktionen und menschliche Eingriffe werden natürlich weiter notwendig sein, zum Beispiel wenn sich der Zustand einer Anlage verändert, sich Schwierigkeiten in der Lieferkette zeigen oder die Auftragsreihenfolge angepasst werden soll.