Zukunftsutopie
Smart Factory: Mehr Mut zur Utopie wagen

Von M. A. Benedikt Hofmann 8 min Lesedauer

Jahrzehntelang hatten sich Kunst und Literatur mit der Zukunft von Arbeit und Industrie nahezu ausschließlich im Rahmen düsterer Horrorvisionen beschäftigt. Wie dieser Beitrag zeigt, wird man im Jahr 2044, also 33 Jahre nach den ersten Ideen zur Industrie 4.0, ganz anders über das Thema denken. Aus der fiktionalen Dystopie wird eine reale Utopie.

33 Jahre sind vergangen, seit zum ersten Mal vom Konzept der Industrie 4.0 gesprochen und mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Ideen richtig waren, es hat nur etwas länger gedauert, bis sie sich tatsächlich durchgesetzt hatten.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
33 Jahre sind vergangen, seit zum ersten Mal vom Konzept der Industrie 4.0 gesprochen und mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Ideen richtig waren, es hat nur etwas länger gedauert, bis sie sich tatsächlich durchgesetzt hatten.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Es ist der Rhythmus, der am deutlichsten zeigt, was sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten geändert hat. Aus dem treibenden Stakkato der „alten“ Industrie mit seinen harten Anschlägen und kantigen Bewegungen ist ein Ballett geworden, das nicht marschiert, sondern fließt. Der Grund dafür liegt in den neuen Produktionsmethoden, die mittlerweile große Teile der Fertigung einnehmen, und der digitalen Ebene, die hinter all dem liegt und die einzelnen Komponenten zu einem System werden lässt.

33 Jahre sind vergangen, seit zum ersten Mal vom Konzept der Industrie 4.0 gesprochen wurde – aus dem dann die Idee der Smart Factory entstehen sollte –, und mittlerweile hat sich gezeigt, dass die Ideen richtig waren, es hat nur etwas länger gedauert, bis sie sich tatsächlich durchgesetzt hatten. Heute gibt es kein Unternehmen mehr, das seine Maschinen und Produkte nicht auch in der digitalen Welt abbildet und die Mitarbeiter im Leitstand unserer Produktion können sich gar nicht vorstellen, wie man früher über all das den Überblick behalten konnte – ganz ohne die KI, Big Data und Prescriptive Analytics.