Big Data
Smart Cities und Privatsphäre – Datenschutzrisiken in einer hypervernetzten Welt

Ein Gastbeitrag von Dr. Mehrdad Jalali-Sohi* 6 min Lesedauer

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In einer Smart City werden enorme Datenmengen gesammelt. Die Daten, die aus der Verbindung von ganz alltäglichen Aktivitäten mit der digitalen Welt hervorgehen, werden immer persönlicher. Bedrohungen der Privatsphäre müssen hier deshalb sehr ernst genommen werden.

Datenschutz wird als eine Hauptaufgabe bei Smart-City-Diensten angesehen. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Datenschutz wird als eine Hauptaufgabe bei Smart-City-Diensten angesehen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Smart Cities nutzen enorme Datenmengen in Kombination mit Algorithmen und spezialisierter Technologie für Zwecke des Stadtmanagements und der Stadtverwaltung. In diesen datengesteuerten Umgebungen werden Sensoren und viele andere Arten von vernetzten Geräten in einer umfassenden Infrastruktur miteinander verbunden, die dazu beitragen soll, die Qualität des täglichen Lebens zu verbessern. Dabei setzt die Smart City stark auf das Internet der Dinge. Die Zunahme der Anzahl und Art von IoT-Geräten birgt das Potenzial, Daten in Mengen zu sammeln, die um viele Größenordnungen größer sind, als dies heute möglich ist. Daten können, wenn sie angemessen gesammelt, analysiert und weitergegeben werden, zu einer positiven Stadtentwicklung beitragen. Allerdings besteht ein inhärentes Datenschutzrisiko.

Datenschutzrisiken in der Smart City

Datenschutz wird als eine Hauptaufgabe bei Smart-City-Diensten angesehen. Insbesondere dann, wenn die gesammelten Daten für die Verwaltung einer Smart City an Ämter, Regierungen oder Unternehmen weitergeleitet werden.