IT-Security
Sicherheit für permissioned Blockchains

Von Jürgen Schreier 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Herzstück jeder Blockchain ist ein Protokoll (Konsensus), das der Reihenfolge und Sicherheit einer Transaktion für den nächsten Block zustimmt. Der Beitrag beschäftigt sich damit, wie man die Integrität dieser Kette bewahrt.

Blockchain ist nicht gleich Blockchain: Neben öffentlichen Systemen gibt es auch "geschlossene". Um an Letzteren teilnehmen zu können, ist eine Permission erforderlich. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile - auch was die Sicherheit anbelangt.(Bild:   / CC0)
Blockchain ist nicht gleich Blockchain: Neben öffentlichen Systemen gibt es auch "geschlossene". Um an Letzteren teilnehmen zu können, ist eine Permission erforderlich. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile - auch was die Sicherheit anbelangt.
(Bild: / CC0)

Sogenannte permissioned Blockchains (bisweilen auch Consortium Blockchains genannt) erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Umso mehr, als Firmen den Blockchain-Trend für sich nutzen und gleichzeitig den „Deckel darauf halten“ wollen. Im Gegensatz zu den Vertretern der Permissionless-"Fraktion" - dazu gehören wie Bitcoin oder Ethereum - sind bei permissioned Blockchains die Teilnehmer bekannt. Deshalb kann man ihnen gezielt besondere Rechte und Privilegien einräumen.

Eine Genehmigungsinstanz kommt ins Spiel

Permissioned Blockchains werden von einer Genehmigungsinstanz kontrolliert, die jedem Einzelnen der teilnehmenden Knoten eine entsprechende Erlaubnis erteilt. Nur wer autorisiert ist, kann auf das Transaktionsnetzwerk zugreifen. Sucht man bei einer gehypten Technologie wie der Blockchain nach konkreten Anwendungsbeispielen, handelt es sich meist um permissoned Blockchains. Die genehmigende Instanz kann ein Konsortium von Unternehmen sein, aber auch eine einzelne Organisation.