Expertenbeitrag

 Neil  Ballinger

Neil Ballinger

Leiter der EMEA-Region, EU Automation

Geschäftsmodelle
Servitization für Sensoren

Von Neil Ballinger 5 min Lesedauer

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Die Verbindung von Produkten und Dienstleistungen, man spricht auch von Servitization, erfreut sich wachsender Beliebtheit. Nun sollen die sogenannten „As-a-Service-Modelle“ auch den Sensorik-Markt bereichern, doch macht das Geschäftsmodell hier Sinn?

Stellt S2aaS ein wachstumsfähiges Geschäftsmodell dar? (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Stellt S2aaS ein wachstumsfähiges Geschäftsmodell dar?
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Servitizationist kein neues Phänomen. Hersteller industrieller Ausrüstungen bieten schon seit Langem umfangreichere Garantien, zukünftige Inspektionen und umfassende Serviceverträge als Verkaufsargument an. Heutzutage verursacht jedoch das rasante Tempo von Veränderungen in der verarbeitenden Industrie eine einschneidende Zunahme der Servitization von Produkten – Nordamerika gilt hier als Vorreiter. Und was ist der Grund für diesen hohen Anstieg? Die Antwortet lautet: Sensoren.

Zahlreiche Servitization-Geschäftsmodelle sind bei ihren Produkten auf die Verwendung von Sensoren angewiesen. Durch die Nutzung der von diesen Sensoren gesammelten Daten und Informationen ist der Serviceanbieter kontinuierlich in der Lage, den Zustand seines Produktes zu überwachen. So kann er notwendige Aktualisierungen, Reparaturen und Wartungen an seinem Produkt vornehmen, sobald diese erforderlich werden und auf diese Weise seinen Kunden einen Mehrwert bieten.