Sensorik
Sensor-Trends für 2022 – Klimaschutz, Gesundheit und Datenpotenzial

Ein Gastbeitrag von Felix Wolf* 5 min Lesedauer

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CO2-Sensoren kommen in immer mehr IoT-Anwendungen zum Einsatz. Für Herausforderungen wie den Klima- und den Infektionsschutz können sie einen wichtigen Beitrag leisten. Damit werden auch anwenderfreundliche Lösungen und Data Analytics wichtiger, doch Lieferengpässe bremsen die Entwicklung.

Sensoren als Helfer in der Pandemie? Mit einem steigenden CO2-Gehalt der Luft nimmt das Infektionsrisiko zu. Hier kann sensorbasierte IoT helfen, indem rechtzeitig gewarnt wird, ohne dabei persönlich Daten zu sammeln.(Bild:  Alpha-Omega Technology)
Sensoren als Helfer in der Pandemie? Mit einem steigenden CO2-Gehalt der Luft nimmt das Infektionsrisiko zu. Hier kann sensorbasierte IoT helfen, indem rechtzeitig gewarnt wird, ohne dabei persönlich Daten zu sammeln.
(Bild: Alpha-Omega Technology)

Seit Jahren steigt das Interesse an Funkstandards für die Datenkommunikation im Internet of Things (IoT). Der private Energieverbrauch soll analysiert und gesenkt werden, um die Klimaziele zu erreichen. In der Folge setzen Stadtwerke und Wohnungsunternehmen immer häufiger intelligente Messgeräte ein. Auch Gewerbe und Industrie stellen unabhängig von gesetzlichen Vorgaben zunehmend auf eine smarte Erfassung um. Doch auch jenseits des Energiemanagements findet das sensorbasierte IoT immer mehr Freunde. Als Anbieter für IoT-Infrastrukturen und Betreiber eines Online-Shops für LPWAN-Produkte im deutschsprachigen Raum sehen wir bei Alpha-Omega Technology drei Trends für das sensorbasierte IoT in diesem Jahr.

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Trend 1: LPWAN-Sensoren unterstützen Gesundheits- und Klimaschutz

Das sensorbasierte IoT kommt immer häufiger für Maßnahmen des Gesundheits- und Klimaschutzes zum Einsatz und wird so Teil des Alltags. Mit der COVID-19-Pandemie und neuen Arbeitsschutzregeln ist zum Beispiel das Thema Luftqualität ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt. Arbeitgeber sind seit dem letzten Sommer angehalten, die Qualität der Luft über eine CO2-Messung zu kontrollieren. Die Anzahl der Menschen in einem geschlossenen Raum hat direkten Einfluss auf die Infektionsgefahr. Denn die Höhe des CO2-Gehaltes wirkt sich darauf aus, ob sich Menschen mit Influenza oder Covid-19 infizieren. Sensoren überwachen also die Luft in Klassenräumen, Großraumbüros oder Produktionsstätten und melden, wenn festgelegte Grenzwerte erreicht sind.