Stabil konstruieren Schütz Composites präsentiert robusten Leichtbau auf der JEC World

Quelle: Schütz Composites 2 min Lesedauer

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Schütz Composites stellt sein Cormaster-Portfolio in Halle 6 ins Rampenlicht der JEC World, die vom 10. bis 12. März in Paris Nord-Villepinte stattfindet. Hier mehr dazu ...

Schütz Composites aus Selters präsentiert beim diesjährigen Auftritt auf der JEC World in Paris all das, was das Cormaster-Portfolio aus Aramidwabenpapier für Hightech-Branchen bieten kann. Es verbindet Leichtbau mit Widerstandsfähigkeit.(Bild:  Schütz)
Schütz Composites aus Selters präsentiert beim diesjährigen Auftritt auf der JEC World in Paris all das, was das Cormaster-Portfolio aus Aramidwabenpapier für Hightech-Branchen bieten kann. Es verbindet Leichtbau mit Widerstandsfähigkeit.
(Bild: Schütz)

Der Cormaster-Hightech-Werkstoff von Schütz Composites aus Selters wird in einem exakt definierten Prozess zu einer hexagonalen oder überexpandierten Zellstruktur geformt, heißt es zu den Highlights des JEC-World-Auftritts. Das Wabenmaterial ist aus Aramidpapier, weshalb es für anspruchsvolle Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt und im Rennsport geeignet ist, wie Schütz anmerkt. Die Geometrie mache das Material besonders leicht und dennoch sehr widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung, Feuchtigkeit, Öle und Kerosin. Schütz stellt auf der JEC, wie betont wird, auch die gesamte Bandbreite seiner Wabenmaterialien vor. Darunter sind dann gefräste und thermisch umgeformte Varianten neben Sandwich Panels und Engineered Panels zu finden. Die Panels entstehen in Multi-Etagen-Pressen oder werden bei Bedarf in Großraumautoklaven bei bis zu acht bar Druck und Temperaturen bis 250 °C ausgehärtet, wie man erfährt. Die empfindlichen Prepregs können in Reinräumen der ISO Klasse 7 verarbeitet werden – ein, wie Schütz sagt, entscheidender Vorteil bei komplexen Strukturbauteilen. Das Cormaster-Material sei für viele Anwendungen denkbar – etwa tragende Strukturbauteile in Flugzeugkabinen oder auch für Komponenten im Fahrzeugbau, in der Industrie und ebem im Rennsport. Auch Projekte im maritimen Hochleistungsbereich sind damit umsetzbar. Denn das beweisen zahlreiche Teile der Rennyacht „Malizia – Seaexplorer“ des deutschen IMOCA-Seglers Boris Herrmann, die auch aus Cormaster-Material bestehen.

Stetige Verbesserungen für die Composites-Fertigung

Schütz investiert außerdem kontinuierlich in moderne Fertigungstechnik, um Prozessstabilität und Qualität im Composite-Bereich stetig zu verbessern. In den vergangenen Jahren erweiterte der Verbundwerkstoff-Spezialist deshalb auch seine Produktionskapazitäten und technische Ausstattung an seinen Standorten. Am Hauptsitz in Selters beispielsweise installierte Schütz eine zusätzliche automatisierte Produktionslinie. Und eine zusätzliche Presse für Sandwich Panels ist im ersten Quartal 2026 in Betrieb gegangen, was die Redundanz der Anlagen weiter stärkt. Parallel optimiert Schütz die bestehenden Anlagen durch gezielte Investitionen in Sensorik und Regelungstechnik. Diese Strategie ermögliche es, Fertigungstoleranzen noch präziser zu kontrollieren und komplexe Herstellungsprozesse ebenso effizient umzusetzen. Nicht zuletzt mit dem eigenen Modell- und Formenbau und umfangreichen Bearbeitungskapazitäten, darunter auch die CNC-Zerspanung, automatisierte Potting Prozesse und Reinraumbedingungen, bietet Schütz ein breites Spektrum an Engineering- und Produktionsleistungen für individuelle Anforderungen.

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