Hermle: Generativ fertigen Schneller zur Spritzgiessform
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Für den Werkzeug- und Formenbau fertigt die Hermle Maschinenbau GmbH im bayerischen Ottobrunn Bauteile in einem innovativen Verfahren. Bei Überschallgeschwindigkeit wird Metallpulver aufgetragen und in einer Aufspannung spanend bearbeitet.
Vor sieben Jahren hat der Maschinenhersteller Hermle das Metall-Pulver-Auftrag-Verfahren MPA erstmals verwirklicht. Nunmehr steht dafür beim Dienstleister Hermle Maschinenbau GmbH die Maschine MPA 42 zur Verfügung. Sie vereint generative und subtraktive Bearbeitungsverfahren. Das beschleunigt die Durchlaufzeiten in der additiven Fertigung. Zudem sorgt sie für genaue Bauteile, da in einer Aufspannung Werkstoff aufgetragen und auf die geforderte Bauteilgeometrie spanend bearbeitet wird.
Bei Überschallgeschwindigkeit auftragen
Geschäftsführer Rudolf Derntl erläutert das von Hermle entwickelte Auftragsverfahren: "Die neben der Hauptspindel angeordnete Lavaldüse beschleunigt das Pulver und schießt es gezielt auf den aufgespannten Metallrohling." Integriert ist dieses Verfahren in eine modifizierte Ausführung des bewährten 5-Achs-Bearbeitungszentrums C 42 U.
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