Expertenbeitrag

B.Sc. Informatik Benjamin Ullrich

B.Sc. Informatik Benjamin Ullrich

Vorstand

Microservices
Schneller IIoT-Einstieg: Plattformunabhängigkeit entscheidet

Von B.Sc. Informatik Benjamin Ullrich 4 min Lesedauer

Viele Unternehmen wählen eine Cloud-Plattform, die später den technischen Rahmen vorgibt und einengt. Folglich kann es besser sein, einzelne Komponenten verschiedener Plattformen via Microservices je nach Bedarf zu kombinieren und in Use-case-Lösungen zu investieren.

Blick in die elunic-Softwareschmiede(Bild:  elunic)
Blick in die elunic-Softwareschmiede
(Bild: elunic)

Ende November 2017 hat die internationale Management Beratung Bain & Company eine Studie zum Thema Internet of Things (IoT) herausgegeben. Darin wird für IoT im Unternehmensumfeld ein Markt von 331 Milliarden Dollar beschrieben, wobei die Anwendung auf industrielle Prozesse (Industrie 4.0) mit 85 Milliarden Dollar beziffert wird. Aus diesem Grund investieren große Unternehmen wie Amazon, IBM und Microsoft, aber auch deutsche Unternehmen, wie Siemens, Bosch oder SAP, massiv in den Aufbau von IIoT-Plattformen, die Unternehmen den Einstieg erleichtern sollen.

350 IoT-Plattformen am Markt

Heute sind über 350 Plattformen auf dem Markt. Für viele Unternehmen besteht daher die Herausforderung darin, die passende Lösung zu finden. Das Softwareunternehmen elunic beschäftigt sich schon länger mit IIoT und konnte etliche Projekte unter anderem im Lebensmittel- und Verpackungsbereich durchführen. Insgesamt kommen die Experten zum Schluss, dass oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, wenn es um erste IIoT-Anwendungen geht.