Expertenbeitrag

 Paul Heiden

Paul Heiden

Senior Vice President Product Management , Ultimaker

Logistik 4.0
Schlanke Supply Chain durch 3D-Druck

Von Sebastian Human 4 min Lesedauer

Nicht jedes Produkt sollte im 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Jedoch wird die Technologie von Jahr zu Jahr ausgereifter, leistungsfähiger und zuverlässiger - und wird so auch die Supply Chain verändern. Erste Auswirkungen sind bereits sichtbar.

Je schlanker eine Supply Chain ist, desto effizienter kann sie funktionieren.(Bild:  gemeinfrei / Pexels)
Je schlanker eine Supply Chain ist, desto effizienter kann sie funktionieren.
(Bild: gemeinfrei / Pexels)

Laut Gartner nutzen bereits 38 Prozent der Supply Chain Manager 3D-Druck, weitere 47 Prozent planen, dieses Fertigungsverfahren in den nächsten zwei Jahren einzusetzen. Das bedeutet, dass dann 17 von 20 Supply-Chain-Verantwortliche den 3D-Druck in ihren Distributionsnetzwerken nutzen werden.

Insourcing statt Outsourcing

Unternehmen haben über Jahrzehnte die Fertigung von Produktionsmitteln aus Gründen der Wirtschaftlichkeit an Zulieferer outgesourct. Verhandlungen mit verschiedenen Lieferanten und externen Auftragsfertigern, sowie die Kommunikation über verschiedene Zeitzonen und Sprachen hinweg verkomplizieren die Beschaffungsprozesse zusätzlich. Die Lieferketten werden bei ausgelagerter Produktion immer fragmentierter und komplexer.