Humanoide Roboter
Schau mir in die Augen, kleiner Robo!

Von Jürgen Schreier 2 min Lesedauer

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Humanoide Roboter können den Menschen im Alltag unterstützen. Doch akzeptieren wir den Roboter - also eine Maschine - auch als Hilfe? Wissenschaftler der Hochschule Coburg haben herausgefunden, dass der Blickkontakt zwischen Mensch und Roboter dabei eine wesentliche Rolle spielt.

Humanoide Roboter wie der NAO von Aldebaran Robotics wurden von den Probanden als menschenähnlicher wahrgenommen, wenn sie Blickkontakt halten.(Bild:  Liliana Merlin Frevel)
Humanoide Roboter wie der NAO von Aldebaran Robotics wurden von den Probanden als menschenähnlicher wahrgenommen, wenn sie Blickkontakt halten.
(Bild: Liliana Merlin Frevel)

In einem Experiment mit unterschiedlichen Versuchsteilnehmern untersuchten Prof. Dr. Kolja Kühnlenz und Dr. Barbara Kühnlenz, wie sich der Blickkontakt zwischen Mensch und humanoidem Roboter darauf auswirkt - das heißt, ob wir den Roboter als sozial präsentes, belebtes und menschenähnliches Wesen wahrnehmen oder nicht.

Die beiden Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Wahrnehmung eines humanoiden Roboters als menschenähnliches Wesen signifikant erhöht, wenn der Blickkontakt dauerhaft aufrechterhalten wird. Bei Versuchsteilnehmern mit technisch-naturwissenschaftlichem Hintergrund war der Effekt stärker als bei Teilnehmern mit sozialwissenschaftlichem Hintergrund.

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