Künstliche Intelligenz SAP stellt neuen KI-Assistenten „Joule“ vor

Von Sandro Kipar 1 min Lesedauer

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Der KI-Copilot soll die Steuerung der verschiedenen SAP-Anwendungen vereinfachen und Mitarbeiter schnell und einfach mit Daten versorgen können. Wie die Preisgestaltung aussehen wird, ist allerdings noch offen.

Weltweit arbeiten fast 300 Millionen Nutzer in Unternehmen regelmäßig mit Cloudanwendungen von SAP. (Bild:  Stephan Daub/SAP)
Weltweit arbeiten fast 300 Millionen Nutzer in Unternehmen regelmäßig mit Cloudanwendungen von SAP.
(Bild: Stephan Daub/SAP)

SAP hat einen neuen KI-Assistenten angekündigt, der auf generativer künstlicher Intelligenz basiert und natürliche Sprache nutzt. Laut einer Mitteilung wird „Joule“ in das gesamte SAP-Cloudportfolio integriert werden. Das Unternehmen zeigte erste Funktionen von Joule am Dienstagabend. Nutzer können mit einem einzelnen Knopfdruck in ihren SAP-Cloud-Anwendungen ein Chatfenster öffnen und dem KI-Assistenten Fragen stellen oder Anweisungen erteilen. Joule liefert dann seine Erkenntnisse aus den vernetzten SAP-Produkten sowie aus Quellen von Drittanbietern. Die Arbeit mit SAP-Anwendungen soll dadurch effizienter werden.

Mithilfe von Joule können Hersteller etwa ihre Vertriebsleistung besser verstehen. Joule soll in der Lage sein, leistungsschwächere Regionen zu ermitteln oder eine Verknüpfung zu Datensätzen herzustellen, die auf ein Problem in der Lieferkette hinweisen. Es sei auch möglich, sich automatisch mit dem Lieferkettensystem zu verbinden, um dem Hersteller entsprechende Lösungen anzubieten. Im Personalwesen könne Joule dabei unterstützen, vorurteilsfreie Stellenbeschreibungen zu erstellen und passende Fragen für Vorstellungsgespräche formulieren.

Der neue KI-Assistent wird nicht kostenlos zur Verfügung gestellt. Auf Nachfrage teilte SAP mit, dass generative KI sich zu einem eigenen Business Model entwickeln soll. Das Unternehmen plane deshalb eine Premiumversion seiner Anwendungen mit hoher KI-Leistung. Was Nutzer für die Freischaltung von Joule bezahlen müssen, soll schon bald angekündigt werden.

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