Software as a Service
Software für Hightech Produkte: Besser über die Cloud anbieten

Ein Gastbeitrag von Dr. Michael Müller* 5 min Lesedauer

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Anbieter von cloudbasierten SaaS-Modellen stehen vor Herausforderungen wie Datenschutzbedenken und der Umstellung auf abonnementbasierte Umsatzmodelle. Zudem sind neue Fähigkeiten und eine andere Organisation erforderlich. Trotz dieser Hürden bieten SaaS-Modelle zahlreiche Vorteile.

Für Anbieter lohnen sich cloudbasierte SaaS-Geschäftsmodelle auf verschiedenen Ebenen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Für Anbieter lohnen sich cloudbasierte SaaS-Geschäftsmodelle auf verschiedenen Ebenen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Fast alle Software-Unternehmen setzen inzwischen auf cloudbasierte Software-as-a-Service-Modelle (kurz: SaaS). Auch Hersteller von Maschinen, die für ihre Produkte passende Steuerungs- und Value-Add-Software sowie Services anbieten, planen mit dieser Art von Abonnement-Modellen ihre Umsätze deutlich zu steigern, wie eine Umfrage der Unternehmensberatung Cylad zeigt. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Bedenken der Kundschaft und andere Herausforderungen adressiert und die Vorteile und Chancen einer SaaS-Lösung gegenüber dem traditionellen Lizenz- oder On-Premise-Geschäft herausgearbeitet werden.

Die Cylad-Umfrage unter 30 führenden Maschinenherstellern mit zugehöriger Software zeigte, dass ein Drittel der Befragten noch über keinerlei SaaS-Angebot verfügt. Das Interesse ist jedoch groß, in diesem Bereich zu wachsen: Zwei Drittel der Unternehmen möchten den Anteil der SaaS-Umsätze am Software-Gesamtumsatz in fünf Jahren insgesamt fast verdoppeln. Konkret soll er von etwa 32 Prozent aller Software-Umsätze auf 62 Prozent steigen. Über die Hälfte der Unternehmen wird dann mittels SaaS mehr einnehmen als mittels Lizenz-Software.