Haushaltsrobotik
"Roomba", der Big-Data-Sauger

Von Jürgen Schreier 2 min Lesedauer

Selbst kochen? Nö, das erledigt Thermomix. Auch die Teppichpflege überlässt der Technik-Nerd lieber seinem Staubsaugroboter. Topmodelle wie die von IRobot sind netzwerkfähig und saugen neben Staub auch Orientierungsdaten. Bei iRobot denkt man inzwischen darüber nach, diese Datenflut zu kommerzialisieren.

Dieser Staubsaugerveteran ist unter Datenschutzgesichtspunkten harmlos, weil "strohdumm". (Bild:   / CC0)
Dieser Staubsaugerveteran ist unter Datenschutzgesichtspunkten harmlos, weil "strohdumm".
(Bild: / CC0)

Normale Staubsauger wie der gute alte "Kobold" sind in hightech-verliebten Haushalte tabu. Ein Staubsaugroboter muss her. Der Markt bietet mittlerweile ein Fülle von Geräten mit unterschiedlichster Ausstattung zu unterschiedlichsten Preisen. Auch die Saugleistung variiert spürbar, wie Tests zeigen. "Doofe" Basisgeräte sind ebenso zu haben, wie richtige Superroboter, die immer ganz genau wissen, wo sie im Raum er sich befinden. Sie können sich selbst zur Ladestation manövrieren und dadurch selbstständig die Reinigung der gesamten Wohnung "planen". Der Roomba von Heimroboterpionier iRobot gehört zu dieser Gattung und ist zu einem Synonym für die Gattung Staubsaugroboter geworden.

"Slam" macht den Saugroboter intelligent

Um einwandfrei zu funktionieren, kartiert die Luxus-Variante des Roomba beim Saugen die gesamte Wohnung. Zum Einsatz kommt allerlei Sensorik - infrarot, Laser und anderes. „Slam“ nennt iRobot diese Technik, was für „Simultaneous localization and mapping“ steht. Dank Slam weiß der Roboter immer, welche Stellen er bereits gesaugt hat und wo er nach der nächsten Ladepause seine Tour fortsetzen. Und wo Sensoren sind, das weiß jeder IoT-ler, entstehen Datensätze, die auch von anderen smarten Geräten genutzt werden könnten – theoretisch wenigstens. Aktuell dienen sie dem Roomba lediglich zur Orientierung.

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