Wohnen im „Golem“ Schweizer Forscher drucken Häuser aus Lehm oder Erde

Quelle: ETH Zürich 1 min Lesedauer

Experten an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sind in der Lage, mit Lehm oder Erde Gebäude oder Gebäudeteile zu fertigen ...

Wie man mit dem Know-how zur additiven Fertigung und Robtertechnik auf günstige Art und Weise zu Haus & Co. kommen kann, zeigen Zürcher Forscher. Sie drucken nämlich Mauern und Gebäude aus Erdmischungen oder Lehm.(Bild:  ETH Zürich)
Wie man mit dem Know-how zur additiven Fertigung und Robtertechnik auf günstige Art und Weise zu Haus & Co. kommen kann, zeigen Zürcher Forscher. Sie drucken nämlich Mauern und Gebäude aus Erdmischungen oder Lehm.
(Bild: ETH Zürich)

ETH-Forscher haben ein schnelles, robotergestütztes Druckverfahren für Erdmaterialien entwickelt, das ohne Zement auskommt. Ganze Häuser könnten so aus Lehm oder Erde additiv gefertigt werden. Das Material ist außerdem billig, fast überall verfügbar und beim Bauen nachhaltig, weil es eben ohne Zement auskommt, wie die Schweizer betonen. Herkömmliche Baumethoden sind außerdem sehr arbeitsintensiv, langsam und deshalb teuer. Doch beim so genannten „Impact Printing“ schießt ein Roboter das Baumaterial von oben und baut so nach und nach eine Mauer auf. Beim Aufprall aufeinander würden sich die Portionen so nachhaltig miteinander verbinden, dass nur sehr wenige Zusatzstoffe nötig seien. Anders als beim Beton-3D-Druck braucht das Verfahren keine Pausen, in denen sich das Material verfestigen kann. Verwendet wird aktuell eine Mischung aus Aushubmaterial, Schluff und Ton. In diesen Zusammenhang passt auch der hier angeteaserte Beitrag:

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