Auto-ID
RFID für die Smart Factory

Von M. A. Benedikt Hofmann 4 min Lesedauer

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Durch Industrie 4.0 entstehen automatisierte und dadurch effiziente, transparente Prozesse. Wenn in Zukunft auch Dinge des Massenmarkts mit Sensoren ausgestattet sind, wird das Internet of Things (IoT) Wirklichkeit. Doch dafür sind Standards und leistungsfähige Technologien nötig, wie die berührungslose Identifikation von Sensordaten über RFID.

RFID ist  eine Schlüsseltechnologie, um zum Beispiel in der Automobilindustrie die zunehmend globalisierten Warenströme und komplexen Lieferketten sowie die umfassende Warenverfolgung von der Produktion bis zur Entsorgung zu steuern.(Bild:  Feig Electronic)
RFID ist eine Schlüsseltechnologie, um zum Beispiel in der Automobilindustrie die zunehmend globalisierten Warenströme und komplexen Lieferketten sowie die umfassende Warenverfolgung von der Produktion bis zur Entsorgung zu steuern.
(Bild: Feig Electronic)

Durch ihre Eigenschaften bietet die RFID-Technologie die optimale Lösung für viele Anwendungszwecke im Zuge der allumfassenden Digitalisierung und Vernetzung. Dabei hat passenderweise Kevin Ashton, Mitbegründer des Auto-ID Center am MIT (Massachusetts Insti- tute of Technology) und Entwickler eines weltweiten Standardsystems für RFID, den Begriff „Internet of Things“ erfunden.

Den wohl größten Vorteil von RFID gegenüber optischen Systemen bildet die berührungslose Datenerfassung ohne direkten Sichtkontakt. So erkennt das System auch Datenträger, die verschmutzt sind oder sich in einem Ladungsträger befinden. Je nach Betriebsfrequenz funktioniert die Erfassung sogar über eine Entfernung von mehreren Metern. Dabei müssen die Artikel nicht einmal manuell auf den Leser ausgerichtet werden. Auf bestimmten Transpondertypen lassen sich weitaus größere Datenmengen als auf einem Barcode hinterlegen, zum Beispiel neben der Seriennummer des Gerätes auch Herstellungsdatum, Wartungsintervalle und Garantiezeiten. Zudem erfasst die RFID-Technologie zahlreiche Datenträger im Bruchteil einer Sekunde. Diese Pulkerfassung ist vor allem für den Warenein- und -ausgang sehr interessant. So lassen sich Ladeeinheiten wie Paletten mit Waren durch einen Antennenbereich fördern, mit Transpondern ausgestattete Artikel identifizieren und direkt im ERP-System erfassen.

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