Public ERP-Cloud
Resch macht es vor: Cloudmigration selbst gemacht

Ein Gastbeitrag von Andreas Schäfer* 4 min Lesedauer

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Der Mittelstand treibt seine digitale Transformation voran. Bei Resch Maschinenbau betrifft diese Entwicklung verschiedene Geschäftsprozesse, die die Mitarbeitenden nun selbst auf eine ERP-Lösung in der Public Cloud umstellen. Eine Mammutaufgabe, die aber lösbar ist.

Für Maschinenbauer ist der Sprung in die Public Cloud nicht einfach. Deshalb ist es wichtig, einen erfahrenen Partner zu finden.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Für Maschinenbauer ist der Sprung in die Public Cloud nicht einfach. Deshalb ist es wichtig, einen erfahrenen Partner zu finden.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Seit 60 Jahren stellt Resch Maschinenbau in Bayern Fertigungsteile, Baugruppen und Komplettmaschinen her. Die Kunden sind international und in vielen Branchen tätig: Getränke und Lebensmittel, Verpackung, Pharma und Kosmetik. Mit der vor rund 20 Jahren gegründeten Schwesterfirma Power-Heat-Set vertreibt der Mittelständler zudem Systeme für die Thermofixierung bei der textilen Teppichherstellung. Immer mehr Maschinen fertigt das Traditionsunternehmen dabei nach Auftrag an. Die Geschäftsprozesse sind vielfältig, der Digitalisierungsbedarf hoch. Den Verantwortlichen war klar: Die firmeneigne IT-Abteilung braucht Unterstützung.

Cloud oder nicht Cloud?

Anfangs hatte die Unternehmensführung an klassisches Hosting gedacht. Dann lernte sie in drei Workshops das ERP-Cloud-System S/4HANA kennen – mit Best-Practice-Beispielen für alle relevanten Anwendungen. Das hat sie überzeugt. „Der Sprung in die Public Cloud ist nicht einfach“, sagt Robert Böck, kaufmännischer Geschäftsführer bei Resch Maschinenbau. „Da wollten wir einen Partner, dem wir vertrauen und von dem wir wissen, dass er es schaffen kann.“ Diesen Partner fand Resch in Cpro Industry. Das SAP-Partnerunternehmen unterstützte das Unternehmen bei der Entscheidungsfindung und begleitet die gesamte Cloud-Migration. Das Besondere: Der Maschinenbauer führt die Migration selbst durch. Die Mitarbeitenden säubern und qualifizieren alle Daten und bringen sie ins neue System ein. Dafür bekommen sie Aufgaben, die Cpro Industry kontrolliert. Eine Mammutaufgabe, für die sich Resch 14 Monate Zeit nimmt. Anfang 2024 sollen alle Module live gehen. Das umfasst die Bereiche Sales and Distribution, Finance, Controlling, Production Planning, Material Management und Extended Warehouse Management.