Rechtssicher drucken VDI-Richtlinie klärt Fragen zu Recht und Technik im 3D-Druck

Quelle: Peter Königsreuther 1 min Lesedauer

Additive Fertigungsverfahren machen vieles möglich, müssen aber auch juristisch betrachtet werden. Die Richtlinie VDI 3405 Blatt 5.1 nimmt sich dieser Thematik rechtlich und technisch an.

Im 3D-Druck sollte man neben den technischen Vorteilen auch die rechtlichen Aspekte nicht vergessen, rät der VDI. Deshalb gibt es jetzt eine Richtlinie, die beide Seiten der Medaille betrachtet, damit sich Jurist und Techniker besser auskennen.(Bild:  Kolberson)
Im 3D-Druck sollte man neben den technischen Vorteilen auch die rechtlichen Aspekte nicht vergessen, rät der VDI. Deshalb gibt es jetzt eine Richtlinie, die beide Seiten der Medaille betrachtet, damit sich Jurist und Techniker besser auskennen.
(Bild: Kolberson)

Die Richtlinie adressiert an alle Akteure aus der additiven Fertigung oder auch dem 3D-Druck – also von Anbietern additiver Fertigungsanlagen über Konstrukteure und Fertigungsdienstleister bis hin zu Juristen, die sich mit den spezifischen Herausforderungen einer digitalisierten Fertigungskette auseinandersetzen. Sie umfasse grundlegende Informationen zum Ablauf entlang der Prozessketten, über das Qualitätsmanagement sowie zu vertraglichen und haftungsrechtlichen Besonderheiten, wie der VDI erklärt.

Juristen und Techniker wissen danach mehr

Zur Grundlage der Richtlinie gehört auch eine erläuternde Darstellung der Prozesskette, sowie den zugehörigen Datenformaten und -typen. Diese Basisinformationen und das detaillierte Fachwissen förderten die Zusammenarbeit von Juristen und Technikern gleichermaßen. Denn Juristen erhielten das nötige technische Verständnis, um die rechtliche Relevanz einzelner Fertigungsschritte zu bewerten, während Techniker, Planer, Konstrukteure und Dienstleister die rechtliche Tragweite ihrer Projekte zu überblicken verstehen, um relativ sicher rechtskonforme Verträge erarbeiten zu können. Insgesamt gilt die VDI-Richtlinie 3405 Blatt 5.1 als essenziell, um den Herausforderungen der additiven Fertigung gerecht zu werden.

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