AM-Qualitätsmanagement Qualitätssicherung für das additive Fertigungsverfahren Materialextrusion mittels Referenzbauteil
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Dieser Artikel zeigt, wie Sie mit Hilfe eines speziell entwickelten Referenzbauteils die Qualität Ihrer additiv gefertigten Bauteile in der Materialextrusion, auch Fused Filament Fabrication oder Fused Layer Modeling genannt, mit geringem Aufwand beurteilen können.
Die Materialextrusion (MEX) ist das am weitesten verbreitete additive Fertigungsverfahren, das sowohl im industriellen als auch im privaten Umfeld eingesetzt wird [1]. Trotz der Popularität der MEX gibt es derzeit nur wenige etablierte Standards für die Prozessgestaltung, Qualitätssicherung und Materialhandhabung innerhalb der additiven Prozesskette [2]. Daher besteht ein Bedarf an konkreten Handlungsempfehlungen in diesen drei Bereichen, um eine standardisierte qualitative und quantitative Bewertung der Bauteilqualität in der MEX zu ermöglichen.
Um diesem Bedarf gerecht zu werden, haben das Fraunhofer IPA und die Universität Bayreuth den Anwenderleitfaden „Qualitätssicherung für das additive Fertigungsverfahren Materialextrusion (MEX) in der Serienfertigung“ entwickelt. Der Anwenderleitfaden richtet sich insbesondere an Anwender, Filamenthersteller, Maschinenhersteller und unabhängige Qualitätsmanager im Bereich der MEX. Unter anderem ist eine detaillierte Vorgehensweise zur Bestimmung der Bauteilqualität anhand eines Referenzbauteils beschrieben. Auf Grundlage dieser Vorgehensweise wurde eine Reihe praktischer Versuche mit zwei weit verbreiteten MEX-Fertigungsmaschinen durchgeführt [3].
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