3D-Druck-Dienstleister Protolabs bietet neuen Oberflächenstandard für 3D-gedruckte Kunststoffteile

Quelle: Pressemitteilung Protolabs 2 min Lesedauer

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Durch neu verfügbare Nachbearbeitungsverfahren erweitert Protolabs die Auswahl von Oberflächenqualitäten für seine durch SLS und MJF hergestellten Bauteile. Drei Qualitätsstufen stehen jetzt zur Auswahl.

Die Qualitätsstufe „Vapour Smooth“ liefert dabei Bauteile, die leicht zu reinigen sind und aufgrund der extrem glatten und versiegelten Oberfläche hohe ästhetische Anforderungen erfüllen. (Bild:  Protolabs)
Die Qualitätsstufe „Vapour Smooth“ liefert dabei Bauteile, die leicht zu reinigen sind und aufgrund der extrem glatten und versiegelten Oberfläche hohe ästhetische Anforderungen erfüllen.
(Bild: Protolabs)

Bereits in der Vergangenheit ermöglichte Protolabs seinen Kunden durch ein umfassendes Angebot an unterschiedlichen Materialien und verschiedenen Methoden für Sekundärprozesse zahlreiche verfügbare Optionen mit Blick auf die Oberflächenstruktur von Bauteilen und Prototypen. Jetzt stehen bei der Herstellung mittels Multi Jet Fusion (MJF) und Selective Laser Sintering (SLS) gefertigter Prototypen und Produktionsbauteile weitere Optionen für die Oberflächenbeschaffenheit zur Verfügung.

Wie Protolabs mitteilt, sind die neuen Qualitätsstandards in die Kategorien „Pure“, „Smooth“ und „Vapour Smooth“ eingeteilt. Jede der drei Qualitätsstufen habe unterschiedliche Eigenschaften und Vorteile, welche die Funktionalität, Integrität und den Designaspekt eines Bauteils optimieren. Damit soll für jedes Projekt ein geeignetes Sekundärverfahren zur Verfügung stehen. Die einzelnen Standards unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Oberflächenrauheit, der Toleranzwerte, der Beschichtung und – mit Blick auf die jeweilige Verfügbarkeit – bezüglich Farbe und Materialauswahl, heißt es.

Die drei Qualitätsstufen im Detail

Nicht jede Anwendung erfordert das gleiche Maß an Oberflächengüte. Drei Qualitätsstufen stehen jetzt zur Auswahl.(Bild:  Protolabs)
Nicht jede Anwendung erfordert das gleiche Maß an Oberflächengüte. Drei Qualitätsstufen stehen jetzt zur Auswahl.
(Bild: Protolabs)

Die Qualitätsstufe „Pure“ weist eine Rauhigkeitswert von ca. 20-50 Mikrometer auf. Sie ist zwar nicht für alle Werkstoffe gleichermaßen geeignet, bietet aber aufgrund des geringen Nachbearbeitungsbedarfs Vorteile in Sachen Geschwindigkeit und Kosten. Die Qualitätsstufe „Smooth“ ist die Standardeinstellung bei Protolabs. So behandelte Teile weisen hier eine geringere Oberflächenrauheit auf und sind mit einem Wert von ca. 10-30 Mikrometer für ein breiteres Spektrum von Werkstoffen einsetzbar. Diese Form der Nachbearbeitung eignet sich sowohl für die Serienfertigung von Bauteilen als auch für Prototypen.

Teile der Qualitätsstufe „Vapour Smooth“, die einen Rauhigkeitswert von höchstens 10 Mikrometer aufweisen, haben im Vergleich zu den beiden anderen Qualitätsstufen eine besonders geringe Oberflächenrauheit. Dies liefert Oberflächen in einer Qualität, die man normalerweise mit Spritzgussteilen assoziiert. Die Qualitätsstufe „Vapour Smooth“ liefert dabei wasser- und luftdichte Bauteile, die leicht zu reinigen sind und aufgrund der extrem glatten und versiegelten Oberfläche hohe ästhetische Anforderungen erfüllen. Diese Qualität ist besonders in der Automobil- und Medizintechnikbranche beliebt.

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