Smarte Fabrik
Projekt Modellfabrik: Wie Continental sein Werk in Regensburg vernetzt

Von Thomas Günnel 5 min Lesedauer

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Kollaborative Roboter, Transportroboter oder fahrerlose Transportfahrzeuge – die smarte Fabrik ist bei Continental in Regensburg teilweise Realität. Die nächsten Schritte geht der Automobilzulieferer jetzt mit dem Pilotprojekt „Model Plant“.

Die vernetzte Fabrik – bei Continental in Regensburg ist sie erlebbar: im Pilotprojekt Modellfabrik.(Bild:  Hans&Jung-GbR/Continental)
Die vernetzte Fabrik – bei Continental in Regensburg ist sie erlebbar: im Pilotprojekt Modellfabrik.
(Bild: Hans&Jung-GbR/Continental)

Körperlich anstrengende oder sich wiederholende Tätigkeiten übernehmen kollaborativ arbeitende Roboter, auch Cobots genannt, Materialien gelangen per Transportroboter an die Fertigungslinie: zwei Beispiele, die als typische Kennzeichen der Fabrik der Zukunft gelten – sie sind aber nur der Anfang. Erst die Vernetzung mit anderen Anlagen, die auf cyber-physikalischen Systemen basieren, macht die Roboter zum Teil der smarten Fabrik.

Mit dem Pilotprojekt „Modellfabrik“ will Continental die Möglichkeiten auf dem Gebiet erforschen und „konkrete, häufig auftretende Prozesse und Routinen verbessern“, erklärt Markus Fischer, der das Kompetenzzentrum „Industrie 4.0/Smart Factory“ für alle Elektronikwerke des Konzerns weltweit leitet und in Regensburg Leiter Industrial Engineering ist. Natürlich geht es dabei auch um die digitale Evolution, „deren Geschwindigkeit wir erhöhen wollen.“