Fabrik 4.0
Produzieren in der intelligenten Fabrik: Keine Mauern für die Daten

Von Franz Graser 4 min Lesedauer

Individuell und effizient produzieren – das können Fertigungsunternehmen mit intelligenten Fabriken. Doch die funktionieren nur, wenn alle Prozesse und Technologieebenen durchgängig vernetzt sind.

Die Fabrik der Zukunft ist smart.(Bild:   / CC0)
Die Fabrik der Zukunft ist smart.
(Bild: / CC0)

Wie lauten die grössten Herausforderungen mittelständischer Fertigungsunternehmen in Deutschland? Individuelle Kundenwünsche und Effizienzdruck. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts PAC. Konnten Serienfertiger früher standardisierte Produkte am laufenden Band fertigen, verlangen sowohl Geschäftskunden als auch Endverbraucher heute Lösungen und Produkte, die sie selbst nach ihren Anforderungen designen können, zum Beispiel spezielle Maschinensteuerungen oder individuelle Ersatzteile. Zudem wünschen sich Endkunden, dass sie bei Bedarf bestellte Produktkomponenten auch noch ändern können, wenn sich das Produkt bereits in der Fertigung befindet.

Einzelfertiger hingegen stehen vor der umgekehrten Herausforderung: Sie arbeiten bereits mit der Losgrösse 1 – der individuellen Produktion. Doch um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen sie ihre Fertigung optimieren. Im Fokus stehen dabei zum einen eine stärkere Auslastung ihrer Produktionsmaschinen, kürzere Durchlaufzeiten und höhere Termintreue. Zum anderen gilt es, Teile der Wertschöpfungskette wie Entwicklung, Beschaffung und Fertigung enger zu vernetzen, um bei Zeitdruck auch parallel arbeiten zu können.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung