Materialfluss
Produktzentrierte Strategie macht Lieferketten langfristig widerstandsfähig

Ein Gastbeitrag von Maximilian Kissel 4 min Lesedauer

Wer alle Potenziale, Abhängigkeiten und Risiken innerhalb seines Produktportfolios kennt, trifft bessere strategische Entscheidungen. Ein Enterprise Digital Twin kann dabei helfen.

Auch in produzierenden Unternehmen gilt: Besser, als Probleme zu bewältigen, ist es, sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Wer sich heute schon richtig aufstellt, ist auf künftige Ereignisse gut vorbereitet und erleidet weniger Schaden. Denn die nächste Krise kommt bestimmt.

Bereits 2020 ergab eine McKinsey-Studie, dass massive Störungen der Lieferketten durchschnittlich alle 3,7 Jahre auftreten. Mittlerweile hat sich die Frequenz der Unterbrechungen deutlich erhöht. Während der Pandemie haben viele Supply Chain Manager zwar in die Widerstandsfähigkeit ihrer Lieferketten investiert. Doch dabei ergriffen sie vorwiegend Ad-hoc-Maßnahmen, so McKinsey. Viel wichtiger ist es aber, eine auf lange Sicht wirksame Strategie zu entwickeln, um in einer volatilen, dynamischen Welt erfolgreich zu sein.