Expertenbeitrag

 Karin Pfeiffer

Karin Pfeiffer

Journalistin

IIoT-Geschäftsmodelle
Predictive Maintenance: Mehr Wunsch als Wirklichkeit?

Von Karin Pfeiffer 8 min Lesedauer

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Maschinenbauer und ihre Zulieferer haben das Thema Predictive Maintenance auf dem Schirm. Nur wissen die meisten offenbar noch nicht, welche Rolle sie spielen könnten – geschweige denn, wohin die Reise geht. Doch gibt es bereits interessante erste Ansätze.

Vier von fünf Unternehmen beschäftigen sich zwar bereits intensiv mit dem Thema Predictice Maintenance. Aber nur 40 Prozent haben schon konkret etwas zu bieten. (Bild:  Any-Motion)
Vier von fünf Unternehmen beschäftigen sich zwar bereits intensiv mit dem Thema Predictice Maintenance. Aber nur 40 Prozent haben schon konkret etwas zu bieten.
(Bild: Any-Motion)

Wunsch und Wirklichkeit? Bei Predictive Maintenance (PM) kommt das derzeit noch nicht in Deckung. Vier von fünf Unternehmen beschäftigen sich zwar bereits intensiv mit dem Thema. Aber nur 40 Prozent haben in puncto vorausschauende Wartung schon konkret etwas zu bieten. Die Mehrzahl steckt noch mitten in der Entwicklung von Technologien und Services – oder ist sogar noch untätig. Das zumindest ist das Ergebnis der gemeinsamen Studie „Predictive Maintenance: Service der Zukunft – und wo er wirklich steht“ von VDMA, Deutsche Messe und Roland Berger aus diesem Frühjahr.

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Die technische Realisierbarkeit von PM ist nach Meinung der befragten Maschinenbauer und ihrer Zulieferer weitestgehend beherrscht. Es gibt ausgefeilte Sensorik, leistungsfähige Kommunikationsnetzwerke und Computing-Plattformen, etwa für die kontinuierliche Messung von Betriebsparametern und das Erfassen von Echtzeit-Infos über den Betriebszustand: „Predictive Maintenance baut auf Condition Monitoring auf“, so die Studien-Autoren von Roland Berger. Zukunftsorientierte Ausfall- und Verschleißprognosen erfolgten jedoch bisher nicht.

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