Open-Source-Datenbank
Diese sechs Eigenschaften von PostgreSQL sollten Sie kennen

Von Instaclustr 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

PostgreSQL ist international bereits sehr beliebt und auch in Deutschland steigen laut Expertenmeinung die Nutzerzahlen der Open-Source-Datenbank. Auf welche sechs Eigenschaften von PostgreSQL man achten sollten, verrät dieser Artikel.

Bei PostgreSQL handelt es sich um ein freies, objektrelationales Datenbankmanagementsystem, das von der Open-Source-Community weiterentwickelt wird.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Bei PostgreSQL handelt es sich um ein freies, objektrelationales Datenbankmanagementsystem, das von der Open-Source-Community weiterentwickelt wird.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Laut des Managed-Platform-Anbieter Instaclustr lässt sich beobachten, dass die Skepsis gegenüber Open-Source-Alternativen zu proprietären Lösungen konstant abnimmt. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass in den vergangenen Jahren viele quelloffene Projekte beweisen konnten, dass sie kommerziellen Produkten in nichts nachstehen. Das gilt weder im Hinblick auf die Sicherheit noch bei der Menge an Features. PostgreSQL, kurz auch Postgres genannt, kann als Beispiel eines erfolgreichen Open-Source-Projekts dienen: Der Funktionsumfang ist in seiner Geschichte seit den 1980er Jahren merklich gewachsen und auch das Ökosystem rund um die Datenbank hat expandiert; hinzu kommt die aktive Open-Source-Community, die deren Entwicklung vorantreibt. Angesichts der wachsenden Nachfrage, hat Instaclustr die sechs wichtigsten Eigenschaften der Datenbank zusammengefasst.

1. Replikation – Wahlfreiheit für Nutzerinnen und Nutzer

PostgreSQL bietet physische und logische Replikation. Im Falle der Physischen schreibe die Datenbank das gesamte Dateisystem permanent auf einen zweiten Host. Das geschehe in vollkommener Unabhängigkeit vom Inhalt. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in der Einfachheit und einer höheren Geschwindigkeit. Die logische Replikation bedient sich eines Publisher-Subscriber-Modells. Hier stellt der primäre Host (Publisher) einzelne Tabellen zur Verfügung, die der Admin im Vorfeld definiert hat. Auf diese sollen beliebig viele sekundäre Hosts (Subscriber) Zugriff und die Möglichkeit zur Replikation haben. Der Vorteil einer solchen logischen Replikation sei die hohe Flexibilität und intelligente Auswahl der zu replizierenden Tabellen. Allerdings birgt sie auch Nachteile, zu denen eine niedrigere Geschwindigkeit zählt. Hinzukomme, dass weder das Datenbankschema oder Befehle der Datendefinitionssprache (DDL) noch Sequenzdaten oder sehr große Datensammlungen, auch Large Objects genannt, repliziert würden.