Expertenbeitrag

 Andreas Müller

Andreas Müller

Senior Vice President EMEA, Aras Corporation

Product Lifecycle Management
PLM-Trends 2022: Systeme, Kreisläufe und noch mehr Tempo

Von Andreas Müller 5 min Lesedauer

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Das Product Lifecycle Management ist wichtig, um den Lebenszyklus eines Produkts zu dokumentieren. Im Zuge der Digitalisierung verschmelzen ehemals gezogene Grenzen zu ERP- und anderen zentralen Unternehmensanwendungen zunehmend. Auf welche Entwicklungen gilt es hier zu achten?

Mit der steigenden Komplexität smarter Produkte, sich schneller wandelnden Kundenbedürfnissen und zunehmender Relevanz von ökologisch nachhaltigem Wirtschaften wird das Product Lifecycle Management immer wichtiger.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Mit der steigenden Komplexität smarter Produkte, sich schneller wandelnden Kundenbedürfnissen und zunehmender Relevanz von ökologisch nachhaltigem Wirtschaften wird das Product Lifecycle Management immer wichtiger.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Product Lifecycle Management (PLM) etabliert sich zunehmend als Wegbereiter für das Industrial IoT und den digitalen Zwilling. Die zunehmende Komplexität von smarten Produkten, den zugehörigen Prozessen sowie der gesamten Fertigung benötigt eine übergreifende Lösung, die sich am Produktlebenszyklus orientiert. Folgende fünf Trends dürften PLM und die weitere Digitalisierung der Unternehmen nicht nur 2022 prägen.

Trend 1: PLM und ERP stärker vernetzen

Traditionelle ERP-Lösungen besitzen eine dokumentenorientierte Sicht auf die Wertschöpfungskette. Doch die Entwicklung smarter Produkte mit einem hohen Anteil an Elektronik und Software sowie neue, servicebasierte Geschäftsmodelle fordern Unternehmen dazu auf, eine transaktionale, datenzentrierte Sicht auf ihre Prozesse zu nutzen.