Physical AI
KI macht Roboter zu Superhelden

Von Ralf Steck 3 min Lesedauer

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KI ist die „Superkraft“ für Roboter, weil sie zwei Grundprobleme der Robotik löst: den hohen Aufwand für Programmierung und die Einbindung in Prozesse. Doch wie profitieren die deutsche Industrie und vor allem der Mittelstand davon?

Physical AI gibt Robotern Sicht und Sprache und verleiht ihnen damit Superkräfte.(Bild:  KI-generiert)
Physical AI gibt Robotern Sicht und Sprache und verleiht ihnen damit Superkräfte.
(Bild: KI-generiert)

In einem Roundtable von Accenture heute Morgen wurde über das Thema „Physical AI“ diskutiert. Die für mich interessantesten Informationen in Kurzform:

  • Die deutschen Unternehmen sind Meister der Pilotprojekte in diesem Bereich, schwächeln aber in der Umsetzung. Grund sind – wie so oft – Bedenken aller möglichen Art, von Arbeitsplatzverlust über physische Gefahren bis hin zur Datensicherheit.
  • Der uns gerne nachgesagte Perfektionismus ist mit KI inkompatibel und hindert Unternehmen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
  • Andere Länder laufen uns in der Umsetzung und Nutzung von KI den Rang ab, während der Produktionszuwachs in Deutschland stagniert oder sogar negativ ist. Dabei laufen hier sehr viele KI-Pilotprojekte, es stockt dann jedoch in der Umsetzung
  • Einerseits sind gut erschlossene Datenbestände der Schlüssel zu jeder KI-Nutzung, andererseits erleichtert es KI gerade, auch weniger gut sortierte Datenbestände zu erschließen, indem ein LLM (Large Language Model) die Bestände sichtet, versteht und sortiert.

Es ist ja langsam müßig, den Industriestandort Deutschland niederzuschreiben – zu wenig Innovation, zu wenig Geschwindigkeit, zu viel Bürokratie. Dabei haben die deutschen Unternehmen und ihre Mitarbeiter ja nicht auf einen Schlag ihr Geschäft verlernt. Aber im Hinblick auf KI ist eben aktuell nicht klar, auf welches Pferd dasjenige ist, auf das man setzen soll. Das ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen ein Grund, das Thema hintenan zu stellen.

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