Chat GPT Open AI könnte die Microsoft-Allianz auf die Füße fallen

Quelle: Global Data 1 min Lesedauer

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Die KI-Experten von Open AI befinden sich aktuell in einer verwundbaren Position. Die Einnahmen sind aufgrund der massiven Ausgaben für die Cloud-Computing-Nutzung unausgewogen. Die Abhängigkeit von Microsoft kommt mit großen Einschränkungen daher.

Die Allianz mit Microsoft beschert Open AI sowohl Herausforderungen als auch positive Ergebnisse. (Bild:  Dilok - stock.adobe.com)
Die Allianz mit Microsoft beschert Open AI sowohl Herausforderungen als auch positive Ergebnisse.
(Bild: Dilok - stock.adobe.com)

Open AI hat sich mit der Microsoft-Partnerschaft in ein Dilemma manövriert. Laut einer Mitteilung des Daten- und Analyseunternehmens Global Data ist Open AI nicht nur an die Microsoft-Cloud Azure gebunden, sondern bekommt auch durch Produkte von Microsoft Konkurrenz. Dies gehe aus dem neuesten Bericht von Global Data „In Focus: Generative AI Watch: Large Language Models (LLMs)“ hervor.

Zu den konkurrierenden Angeboten gehört etwa eine neue Version der Software von Databricks. Mithilfe dieser Anwendung werden Kunden bei der Entwicklung von KI-Apps für ihre Unternehmen unterstützt. Für Open AI und den Chatbot Chat GPT gehöre ein solches Angebot zur direkten Konkurrenz. Darüber hinaus werde Microsofts KI-gesteuerte Kollaborationssoftware Copilot ebenfalls mit Chat GPT Premium konkurrieren. Die Abo-Version schaltet neue Funktionen frei und macht den Chatbot effizienter. Aktuell kostet sie rund 20 Dollar im Monat. Copilot werde etwa 30 Dollar kosten.

„Microsofts Strategie, Copilot nahtlos in Office 365 zu integrieren, ist für seine Nutzer attraktiv. Die Überschneidung der KI-Angebote könnte einige der Open AI-Kunden dazu veranlassen, die integrierten Alternativen von Microsoft in Betracht zu ziehen, was zu einer Abwanderung der Kunden führen könnte“, sagt Beatriz Valle, Technologie-Analystin bei Global Data.

Wachstum trotz Schwierigkeiten

Die Vereinbarung zu Azure schränkt die Möglichkeit von Open AI ein, Partnerschaften mit anderen Public-Cloud-Anbietern einzugehen, wie es etwa andere Wettbewerber getan haben, heißt es weiter. Darüber hinaus ist Open AI trotz der Einnahmen durch die Premium-Version von Chat GPT aufgrund der erheblichen Betriebskosten zunehmend von Geldgebern abhängig.

Global Data stellt trotz der Schwierigkeiten ein gewisses Wachstum bei Open AI fest. Produkte wurden etwa von Duolingo, Morgan Stanley, der isländischen Regierung, Be My Eyes, Waymark und Stripe übernommen.

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