Goldgräberstimmung! KI-Boom pusht Chiphersteller Nvidia gewaltig

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Die steigende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz (KI) ist für den Konzern Nvidia zu einer Goldgrube geworden. Das Geschäft wird außerdem immer lukrativer ...

Der Chiphersteller Nvidia ist längst aus dem Gamer-Schuhen heraus und profitiert mit seinen Prozessoren (hier der aktuelle Hopper) heute vor allem durch die ständig steigende Nachfrage in Sachen künstlicher Intelligenz. Die beschert dem Konzern erfreuliche Umsatzsteigerungen ...(Bild:  Nvidia)
Der Chiphersteller Nvidia ist längst aus dem Gamer-Schuhen heraus und profitiert mit seinen Prozessoren (hier der aktuelle Hopper) heute vor allem durch die ständig steigende Nachfrage in Sachen künstlicher Intelligenz. Die beschert dem Konzern erfreuliche Umsatzsteigerungen ...
(Bild: Nvidia)

Im vergangenen Quartal sprang der Nvidia-Umsatz im Jahresvergleich um 94 Prozent auf 35,1 Milliarden Dollar (33,3 Milliarden Euro), wie die dpa meldet. Der Gewinn wurde auf 19,3 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen kürzlich nach US-Börsenschluss mitteilte. Parallel hatten sich Anleger aber dennoch eine noch bessere Prognose für das laufende Quartal erhofft. An der Börse reichte es danach dennoch für ein Allzeithoch. Denn die seit Kurzem auch im US-Leitindex Dow Jones gelisteten Aktien zogen kurz nach US-Handelsstart am 21. November um 0,9 Prozent an und erreichten zwischenzeitlich bei 152,89 US-Dollar einen Rekordstand. Der Titel als wertvollstes Unternehmens der Welt bestätigte sich damit einmal mehr.

Nvidia-Chips unterstützen sogar Mega-Player

Nvidias-Chipsysteme werden nicht zuletzt rund um die Welt für das Training von Anwendungen mit künstlicher Intelligenz verwendet. Bei Schwergewichten wie Google und dem Facebook-Konzern Meta arbeiten ganze Rechenzentren mit den Chips. Aber auch KI-Start-ups wie die „ChatGPT“-Erfinderin „OpenAI“ setzen auf die Prozessoren. Die Schlüsselposition, die Nvidia deshalb innehat, lässt das Geschäft unaufhaltsam weiter wachsen, wie Experten glauben. Allein im vergangenen Quartal sprang Nvidias Umsatz bei Technik für Rechenzentren im Jahresvergleich um 112 Prozent auf 30,8 Milliarden Dollar hoch. Das lag sogar über den Erwartungen der Analysten.

Nvidia arbeitet schon an nächster Chipgeneration

Im laufenden Vierteljahr will Nvidia erste Systeme mit dem neuen Chip namens Blackwell ausliefern. Zugleich erklärte man, dass die Nachfrage sowohl nach Blackwell-Prozessoren als auch nach der aktuellen Generation mit dem Namen Hopper das Angebot noch in mehreren Quartalen übersteigen wird. Der Übergang zur neuen Generation könnte nach Einschätzungen von Analysten die Margen von Nvidia negativ beeinflussen. Gut vorstellbar sei, dass der Konzern bei Blackwell den Preis etwas weniger aggressiv ansetze, um die Akzeptanz bei den Anwendern zu erhöhen und den Wettbewerb in Schach zu halten. Und der Nvidia-Chef Jensen Huang sieht die Computerwelt sowieso erst am Anfang des Umbruchs hin zu KI und selbstlernenden Maschinen. Man sei auf dem Weg in eine Zukunft, in der Programme eigenständig Aufgaben erfüllten und Beschäftigte von KI und Robotern unterstützt würden. Das alles führe gleichzeitig zu einem großangelegten Umbau der Rechenzentren.

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