Anti-Skepsis Nvidia-Chef Huang hält KI-Geschäft für Billionen-Bringer

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Skeptiker glauben an eine KI-Blase, die bald platzen könnte. Die gewaltigen Investitionen in KI-Rechenzentren wären dann versandet. Doch der Chipriese Nvidia kann das nicht bestätigen ...

Nur Unkenrufe! Jensen Huang, der Chef des Chipgiganten Nvidia, weist alle Bedenken darüber zurück, dass die Riesensummen, die momentan in KI-Rechenzentren gesteckt werden, einmal nicht zum Profit werden ...(Bild:  Nvidia)
Nur Unkenrufe! Jensen Huang, der Chef des Chipgiganten Nvidia, weist alle Bedenken darüber zurück, dass die Riesensummen, die momentan in KI-Rechenzentren gesteckt werden, einmal nicht zum Profit werden ...
(Bild: Nvidia)

Nvidia-Chef Jensen Huang rechnet mit Bestellungen im Wert von mindestens einer Billion Dollar für aktuelle KI-Chipsysteme des Konzerns, die bis Ende 2027 erwartet werden. Zugleich ist Huang überzeugt, dass die Nachfrage nach Computerkapazität eher noch mehr steigt, als angenommen. Das alles äußerte er bei der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC. Vor einem Jahr hatte Huang noch Aufträge von bis zu 500 Milliarden Dollar bis Ende 2026 für die derzeitigen Chipsysteme mit den Namen Blackwell und Rubin in Aussicht gestellt. Aufträge arbeite Nvidia meist über einen Zeitraum von einigen Jahren ab. Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz des Konzerns dabei um fast zwei Drittel (auf knapp 216 Milliarden Dollar).

Mangelnde KI-Kapazität kostet jeden Tag Milliarden

Die neue Billionen-Marke (derzeit etwa 865 Milliarden Euro) kann also als ein Zeichen der Zuversicht vom wichtigsten Anbieter von Halbleitern für den KI-Boom gewertet werden. Große KI-Entwickler wie der „ChatGPT“-Erfinder „OpenAI“, Google oder der Facebook-Konzern Meta investieren außerdem momentan hunderte Milliarden Dollar in den Aufbau von Rechenzentren für Software mit künstlicher Intelligenz. Einen großen Teil davon kann sich Nvidia im Rahmen seiner Chipsysteme sichern, heißt es weiter. Doch einige Experten und Anleger bezweifeln, dass die gewaltigen Investitionen auch zurück verdient werden können. Huang ist aber bekannt dafür, solche Bedenken zurückzuweisen. Auch jetzt betonte er, dass das Problem von KI-Anbietern eher mit ungenügenden Kapazitäten zu erklären ist als anderweitig. Und, so gab Huang zu bedenken, muss man sich klar sein, dass jeder Monat Verzögerung beim Ausbau die Unternehmen Milliarden an entgangenen Umsätzen kostet.

(ID:50787270)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung