Fehlende Bereitschaft Nur ein Drittel der Unternehmen ist bereit für GenAI

Quelle: Pressemitteilung von Teradata 2 min Lesedauer

Genau 9 von 10 Führungskräften erkennen die Vorteile und das Potenzial von generativer künstliche Intelligenz. Doch den meisten bereitet der Gedanke daran Sorgen.

Die generative künstliche Intelligenz birgt Chancen für Unternehmen. Doch es gibt auch Bedenken und nicht alle sind für die Einführung entsprechender Tools gut genug gerüstet, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.(Bild:  kras99 - stock.adobe.com)
Die generative künstliche Intelligenz birgt Chancen für Unternehmen. Doch es gibt auch Bedenken und nicht alle sind für die Einführung entsprechender Tools gut genug gerüstet, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
(Bild: kras99 - stock.adobe.com)

Weltweit sehen sich Führungskräfte großem Druck ausgesetzt, generative KI (engl. generative artificial intelligence, kurz GenAI) in ihrem Unternehmen einzuführen. Gleichzeitig müssen sie jedoch die wachsende Fachkräfte- und Qualifikationslücke im Bereich KI schließen, um so die ständig wachsende Komplexität von Daten bewältigen zu können. Das geht aus einer aktuellen IDC-Umfrage im Auftrag von Teradata hervor.

Kein Zurück mehr in Sachen industriell genutzter GenAI?

Obwohl rund 80 Prozent der 900 weltweit befragten Führungskräfte ein erhebliches Maß an Vertrauen haben, dass GenAI für zukünftige Angebote und Abläufe ihres Unternehmens genutzt werden kann, muss ihrer Meinung nach noch mehr getan werden. Denn 86 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Regulierung und Richtlinien nötig sind, um die Qualität und Zuverlässigkeit von GenAI-Erkenntnissen zu gewährleisten. Auch haben 66 Prozent Bedenken hinsichtlich möglicher Vorurteile und Verzerrungen sowie vor Desinformation durch GenAI.

Ein weiteres Problem sei die wachsende Qualifikationslücke in Bezug auf GenAI. Denn nur 30 Prozent der Befragten geben an, dass sie heute sehr gut vorbereitet oder bereit sind, GenAI zu nutzen. Rund 42 Prozent stimmen voll und ganz zu, dass sie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten über die nötigen Fähigkeiten verfügen werden, um GenAI einzuführen. Zugleich bestätigte jeder zweite Befragte (56 Prozent), dass man unter hohem oder erheblichem Druck stehe, GenAI kurzfristig im Unternehmen einzuführen. Und obwohl 89 Prozent der Befragten die Vorteile und das Potenzial von GenAI anerkennen, sind nicht alle davon überzeugt, dass GenAI seine derzeitige Beliebtheit behalten wird. Denn 57 Prozent glauben, dass das Interesse an GenAI mit der Zeit abnehmen wird.

Fast alle Unternehmen haben Experten zur Datenethik

Die Umfrage befasste sich auch noch mit Fragen des Datenschutzes und der Datenethik – insbesondere in Hinblick darauf, dass ChatGPT ein Phänomen ist, das quasi über Nacht eingetreten ist. Überall auf der Welt gaben Führungskräfte an (92 Prozent), dass Datenethik und die verantwortungsvolle Nutzung von Daten von größter Bedeutung für sie sind. Rund 97 Prozent sagen dazu, dass sie damit in ihrem eigenen Unternehmen umfassend vertraut sind. Fast 9 von 10 Befragten bestätigen, dass sie über Experten respektive ein Gremium auf dem Gebiet der Datenethik verfügen.

Die Umfrage offenbare aber auch, dass die Unternehmen digital reifer würden. So sei in 54 Prozent der Unternehmen der Informationsfluss mittlerweile uneingeschränkt möglich. Darüber hinaus sagten 49 Prozent, dass sie in der Lage sind, eine überdurchschnittliche Wertschöpfung aus ihren Unternehmensdaten zu gewinnen.

Die Datenkoplexität wird stetig zunehmen

Darüber hinaus zeigt die Umfrage, dass die Datenkomplexität in Unternehmen in den letzten Jahren zugenommen hat (70 Prozent). Dabei sind 85 Prozent der Meinung, dass diese Komplexität in den nächsten zwei Jahren konstant bleibt. Gut 20 Prozent sind überzeugt, dass sie in Zukunft noch erheblich komplexer wird. Dies liege unter anderem an akuten wirtschaftlichen Herausforderungen durch geopolitische Veränderungen, der wachsenden Anzahl an Homeoffice- oder hybriden Arbeitsformen sowie an den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die immer mehr im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns stehen.

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