Digitale Transaktion
Notarielle Verifikation für digitale Identitäten

Von Marlene Mahlo 3 min Lesedauer

Digitale Transaktionen bestimmen unseren Alltag, sowohl geschäftlich als auch privat. Die zentrale Frage ist aber: Woher weiß man, dass der Geschäftspartner derjenige ist, für den er sich ausgibt?

Fehlende verlässliche Verifikation von Organisationen, Personen oder Produkten ist eine der großen Hürden der Digitalisierung. (Bild:   / CC0)
Fehlende verlässliche Verifikation von Organisationen, Personen oder Produkten ist eine der großen Hürden der Digitalisierung.
(Bild: / CC0)

Eine Schlüsselfrage bei der Digitalisierung jeglicher Business-Transaktionen heißt Vertrauen. Das weiß jeder, der schon mal versucht hat, im Internet aus zweiter Hand Tickets für ein Fußballspiel zu erwerben. Gibt es den Verkäufer wirklich? Darf er die Tickets verkaufen? Sind die Tickets gültig? Ein aus industrieller Sicht zugegeben profanes Beispiel. Doch ist genau diese fehlende verlässliche Verifikation von Organisationen, Personen oder Produkten eine der großen Hürden der Digitalisierung. Egal, ob eine Bestellung über den Online-Shop kommt oder – zukünftig – Maschinen bei Maschinen Aufträge auslösen: Der Auftraggeber muss sich sicher sein, dass er den Angaben des Anbieters vertrauen kann. Und umgekehrt.

Im B2C (Business to Consumter) übernehmen mittlerweile in fast allen Branchen große Plattformen und Marktplätze die Rolle des Vertrauen stiftenden Vermittlers. Airbnb, Uber oder Amazon haben starke Marken mit großem Vertrauensvorschuss aufgebaut, bei denen die Kunden sich sicher fühlen, auch wenn die eigentlichen Geschäftspartner fremde Kleinunternehmer oder Privatpersonen sind. Für Fußballtickets heißt der “Sekundärmarktführer” übrigens viagogo.

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