"Embedded KI"
Neuromorphe Chips: Computer sollen das Lernen lernen

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Forscher aus Heidelberg, Dresden und von Intel präsentieren auf der ICE-Konferenz in den USA (27. Februar bis 1. März 2018) sogenannte neuromorphe Chips. Die Halbleiter.-Bauelemente ahmen wichtige Funktionen biologischer Gehirne nach und machen Computer lernfähig.

Die neuen neuromorphen Mikrochips bilden wichtige Funktionen des Gehirns nach. (Bild:   / CC0)
Die neuen neuromorphen Mikrochips bilden wichtige Funktionen des Gehirns nach.
(Bild: / CC0)

Forscher der Universität Heidelberg und der Technischen Universität Dresden sowie der Intel Corporation werden auf der NICE-Konferenz in den USA drei neuartige neuromorphe Chips vorstellen. Diese Chips verfügen über eine Besonderheit: Sie sind in der Lage, wichtige Eigenschaften biologischer Gehirne wie Energieeffizienz, Robustheit und insbesondere Lernfähigkeit nachzuahmen. Die beiden europäischen Chips wurden im Rahmen des Human Brain Project der Europäischen Union in enger Zusammenarbeit mit Neurowissenschaftlern entwickelt. Die NICE-Konferenz wird vom 27. Februar bis 1. März 2018 auf dem Intel Campus in Hillsboro/Oregon veranstaltet.

Forscher der Universität Heidelberg und der Technischen Universität Dresden sowie der Intel Corporation werden auf der NICE-Konferenz in den USA drei neuartige neuromorphe Chips vorstellen. Diese Chips verfügen über eine Besonderheit: Sie sind in der Lage, wichtige Eigenschaften biologischer Gehirne wie Energieeffizienz, Robustheit und insbesondere Lernfähigkeit nachzuahmen. Damit könnten sie eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung künstlicher Intelligenz bilden, denn Computer sind beim Lösen von Rechenaufgaben zwar um ein Vielfaches schneller als Menschen, aber gegen die analytischen Fähigkeiten des Gehirns haben sie bislang keine Chance.

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