3D-Druck-Materialien
Neun neue Werkstoffe für die additive Fertigung

Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 7 min Lesedauer

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Kunststoffproduzenten entwickeln immer neue Materialien für 3D-Druck-Systeme mit offener Materialplattform. Darüber hinaus qualifizieren 3D-Drucker-Hersteller neue Materialien für ihre Fertigungssysteme oder entwickeln anwendungsspezifische Werkstoffspezialitäten. Wir stellen die jüngsten Entwicklungen vor.

Das Selektive Lasersintern (SLS) bietet bisher nur eine begrenzte Anzahl von Kunststoffpulvern zur additiven Verarbeitung. Nun hat der Schweizer 3D-Drucker-Hersteller Sintratec eine Software vorgestellt, mit der seine Lasersintermaschine Sintratec S2 zu einer Materialentwicklungsplattform mit über 100 konfigurierbaren Parametern wird.(Bild:  Sintratec)
Das Selektive Lasersintern (SLS) bietet bisher nur eine begrenzte Anzahl von Kunststoffpulvern zur additiven Verarbeitung. Nun hat der Schweizer 3D-Drucker-Hersteller Sintratec eine Software vorgestellt, mit der seine Lasersintermaschine Sintratec S2 zu einer Materialentwicklungsplattform mit über 100 konfigurierbaren Parametern wird.
(Bild: Sintratec)

Lehvoss hat seine Produktlinie für den 3D-Druck um ein eco-Material erweitert. Luvocom 3F eco PET besteht zu 90 Prozent aus recyceltem PET – der gegenwärtig höchsten am Markt bekannten Recyclingquote. Wie Lehvoss mitteilt, kann das nachhaltige Material sowohl im FFF- (Fused Filament Fabrication) als auch im FGF- (Fused Granulate Fabrication) Verfahren eingesetzt werden. Wie alle Produkte aus der Produktlinie Luvocom 3F soll es eine sehr gute Verarbeitbarkeit bei ebenso sehr guten Produkteigenschaften besitzen. Zu den Einsatzbereichen zählt die Fertigung von funktionalen Prototypen und Serienteilen in zahlreichen Industrien. Dazu gehört neben dem Maschinen- oder Automobilbau auch die Medizintechnik.