Glänzend mattiert Neues Grafe-Mattierungsmittel halbiert Glanzgrad

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Die neueste Version des Grafe-Mattierungsmittels für den 3D-Druck zeichnet sich durch erheblich verbesserte Effekte sowie eine deutlich höhere Druckqualität aus.

Gehören Sie auch zu denjenigen, denen 3D-gedruckte Bauteile aus Kunststoff zu glänzend sind? Dann sollten Sie lesen, was das Unternehmen Grafe dagegen tun kann ...(Bild:  Grafe)
Gehören Sie auch zu denjenigen, denen 3D-gedruckte Bauteile aus Kunststoff zu glänzend sind? Dann sollten Sie lesen, was das Unternehmen Grafe dagegen tun kann ...
(Bild: Grafe)

Das Unternehmen Grafe aus Blankenhain hat das neue Mattierungsmittel umfangreich mit dem Kunststoff PETG, einem mit Glykol modifiziertem Polyethylenterephthalat getestet. Die Versuchsphase ist abgeschlossen, erste Bemusterungen laufen, jetzt beginnt die Kommerzialisierung. Mögliche Anwendung können laut Grafe Wohnraumelemente wie Lampen, Abdeckungen oder Schalter sowie weitere Applikationen in den heimischen vier Wänden sein. Das neue Produkt erreiche im Vergleich zum Vorgänger sowohl bei subjektiven Untersuchungen anhand von Prüfkörpern als auch bei messtechnischen Analysen eine deutlichere Reduzierung des Glanzgrades. Bei Messungen unter einem Winkel von 60° fiel der Wert für schwarz eingefärbtes PETG von 8,8 mithilfe des alten Mattierungsmittels auf 2,6. Mit dem neuen Mattierungsmittel erreichte man sogar 1,3, wie Grafe betont.

Mattierungsmittel verbessert auch die Bauteilhaptik

Das Mattierungsmittel sei mit 7,5 Prozent zu dosieren und könne mit jedem Farbbatch oder Compound kombiniert werden – und zwar ohne große Beeinflussung der Farbe. Der Mattierungseffekt wird laut Grafe durch die diffuse Lichtstreuung auf der Oberfläche des Kunststoffs erzeugt. Anwender profitierten bei entsprechenden Bauteilen von einer samteneren Haptik, sowie davon, dass der im 3D-Druck häufig vorkommende, aber unerwünschte Schichtaufbau kaum noch auffalle. Tests belegen außerdem, dass es keine negativen Einflüsse auf die UV-Beständigkeit des Kunststoffs gibt.

Auch andere Kunststoffe können mattiert werden

Darüber hinaus wurde das Mattierungsmittel bereits auch für PLA (Polylactid) und PC (Polycarbonat) getestet.Erprobungen mit weiteren Kunststoffen sind geplant. Zudem seien bei Versuchen im Spritzguss- und im Extrusionsverfahren ebenfalls deutliche Effekte bei der Reduzierung des Glanzgrades feststellbar gewesen. Grafe lädt alle Interessierten außerdem ein, sich das Ganze während des Formnext-Auftritts in Halle 12 in Frankfurt am Main näher anzuschauen.

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