Betriebssysteme Neues Echtzeit-Betriebssystem erhöht die Ausfallsicherheit

Quelle: Pressemitteilung von Canonical 3 min Lesedauer

Canonical liefert Ubuntu 22.04 LTS jetzt in Echtzeit aus. Das biete eine vorher festgelegte Reaktion auf ein externes Ereignis, um die garantierte Reaktionszeit in einer bestimmten Frist zu verringern.

Canonical lässt wissen, dass es mit Ubuntu 22.04 LTS jetzt das Betriebssystem auch in Echtzeit verfügbar ist. Viele Industriezweige dürften sich auf eine ausfallsichere Abwicklung ihrer zeitkritischen Aufgaben freuen, heißt es. Hier noch mehr dazu ...(Bild:  Canonical)
Canonical lässt wissen, dass es mit Ubuntu 22.04 LTS jetzt das Betriebssystem auch in Echtzeit verfügbar ist. Viele Industriezweige dürften sich auf eine ausfallsichere Abwicklung ihrer zeitkritischen Aufgaben freuen, heißt es. Hier noch mehr dazu ...
(Bild: Canonical)

Der neue Echtzeit-Kernel (Echtzeit-Betriebssystem) in Form von Ubuntu 22.04 LTS für Unternehmen gilt als ideal für strenge Anforderungen an niedrige Latenzzeiten. Unternehmen aus Industrie und Telekommunikation, der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrt und Verteidigung sowie dem öffentlichen Sektor und dem Einzelhandel könnten jetzt ihre Arbeitslasten jetzt besser ausführen und eine breite Palette von zeitkritischen Anwendungen auf dem Open-Source-Betriebssystem (OS) entwickeln.

Der Echtzeit-Ubuntu-Kernel bietet also die nötige industrielle Leistung und eine hohe Ausfallsicherheit für softwaredefinierte Fertigungs-, Überwachungs- und Betriebstechnik. Ubuntu sei damit jetzt die weltweit beste halbleiteroptimierte AIOT-Plattform auf Nvidia-, Intel-, Mediatek- und AMD-Xilinx-Chips. AIOT steht für „artificial intelligence of things“, also für die Kombination von Möglichkeiten aus der künstlichen Intelligenz mit der Infrastruktur des Internets der Dinge (IoT).

Hohe Rechenleistung für zeitkritische Jobs

Ubuntu 22.04 LTS basiert auf der Version 5.15 des Linux-Kernels und integriert die Out-of-Tree-Patches Preemt_RT für x86- und Armarchitekturen. Das Preemt_RT-Patchset reduziere die Kernel-Latenzen, wie sie von den anspruchsvollsten Workloads gefordert würden. Auch garantiere eine zeitlich vorhersagbare Ausführung der Aufgaben. Ubuntu mit Preemt_RT erfüllt strenge Anforderungen an den Determinismus und die Obergrenze der Ausführungszeit, wie Canonical verspricht. Es mache den Kernel präemptiver als das gängige Linux.

Echtzeit-Ubuntu bietet die Leistung, die für garantiert äußerst niedrigen Latenzzeiten und die Sicherheit sorgt, die kritische Telekommunikationsinfrastrukturen benötigen,, heißt es weiter. Weil Arbeitslasten, die hohe Dienstgüte sowie niedrige Latenz und Jitter erfordern, stetig auf Ubuntu migrierten, habe Canonical den Echtzeit-Kernel auch entwickelt, um die Anforderungen von Telekommunikationsnetzwerken für 5G zu erfüllen. Telekommunikationsunternehmen würde dabei ein SLA-gestützter Support für den Echtzeit-Kernel in Ubuntu Pro LTS geboten. Die interne Bereitstellung von Korrekturen, Sicherheits-Patches, die Kernel-Modul-Integration und Betriebssystem-Plattform-Tests könnten für Unternehmen nämlich sonst recht kostspielig sein.

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