RFID
Neuer ITIP-Standard macht Schuhpaare unzertrennlich

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

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Der AIM-D e.V. repräsentiert das globale Netzwerk der AutoID-Experten. Neben der ANWR Group und GS1 Germany ist der AIM-D Mitglied der RFID Shoes Group und stellt einen neuen Identifikationsstandard für Schuhe vor. Die globale Lösung soll die Digitalisierung der Prozesse in Industrie und Handel fördern.

Sobald sich ein Kunde für einen Schuh interessiert, kann der Verkäufer per Lesen des RFID-Tags schnell das zugehörige Gegenstück beschaffen. Zudem lässt sich der versehentliche Verkauf nicht zusammengehörender Schuhe vermeiden. (Bild:  AIM-D)
Sobald sich ein Kunde für einen Schuh interessiert, kann der Verkäufer per Lesen des RFID-Tags schnell das zugehörige Gegenstück beschaffen. Zudem lässt sich der versehentliche Verkauf nicht zusammengehörender Schuhe vermeiden.
(Bild: AIM-D)

Schuhe gehen im wahrsten Sinne des Wortes auch bei der Digitalisierung einen Schritt voraus: Es sind die ersten Produkte, die innerhalb einer Handelseinheit jetzt individuell per RFID identifiziert werden können. Linker und rechter Schuh bleiben damit eindeutig ein Paar, selbst wenn der eine im Ladenregal steht und der andere im Karton verbleibt. Möglich macht das die neue Lösung der RFID Shoes Group, einer gemeinsamen Initiative von AIM-D e.V., ANWR Group und GS1 Germany mit über 60 Vertretern aus der Schuhproduktion, dem Groß- und Einzelhandel, der AutoID-Branche sowie Verbänden.

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Dazu hat die Gruppe auf Basis des elektronischen Produktcodes EPC den neuen GS1-Standard Individual Trade Item Piece (ITIP) sowie eine Anwendungsempfehlung, die RFID Tagging Guideline, entwickelt. Damit können Unternehmen ab sofort zum Beispiel beide Schuhe eines Paares mit einem eigenen RFID-Tag versehen diese so immer als Paar verbinden.

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