IoT Sicherheit
Neuer FIDO-Standard zum sicheren Onboarding von IoT-Geräten

Von Rolf Lindemann* 5 min Lesedauer

Der neue Industriestandard der FIDO Alliance verspricht, das Onboarding von IoT-Geräten in der Industrie effektiver zu gestalten. So soll der Prozess schneller, sicherer und günstiger werden. Wie das Onboarding der Geräte das IoT vorantreiben kann.

Nicht nur neue Mitarbeitende müssen in Unternehmen integriert werden, auch bei IoT-Geräten ist der Onboarding-Prozess von großer Bedeutung.(Bild:  gemeinfrei // Pexels)
Nicht nur neue Mitarbeitende müssen in Unternehmen integriert werden, auch bei IoT-Geräten ist der Onboarding-Prozess von großer Bedeutung.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Die Welt des Internet of Things (IoT) wächst rasant und bietet Unternehmen enorme Möglichkeiten, um die Anforderungen der Verbraucher durch intelligente sowie vernetzte Geräte zu erfüllen. Das Marktforschungsunternehmen IDC geht davon aus, dass der IoT-Markt weiterhin jedes Jahr zweistellig wächst und bis 2022 einen Wert von mehr als einer Billion US-Dollar erreichen wird.

Doch um dieses bedeutende Potenzial in die Tat umzusetzen, gilt es noch eine große Hürde zu überwinden: die Sicherheit. Eine kürzlich von Omdia durchgeführte Umfrage ergab sowohl bei Anbietern als auch bei Anwendern in Unternehmen ernsthafte Bedenken. Von den 170 befragten IoT-Führungskräften gaben 85 Prozent an, dass Sicherheitsbedenken nach wie vor ein großes Hindernis für die IoT-Einführung darstellen. Für fast zwei Drittel (64 %) der Befragten hat die Ende-zu-Ende-Sicherheit von IoT-Geräten die höchste kurzfristige Priorität.