Wissenschaft Forscher formulieren Grundsätze für Serverless Cloud

Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg 1 min Lesedauer

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Eine neue Generation von Cloud-Diensten ist im Kommen. Doch Serverless Computing bedeutet nicht, dass ganz auf einen Server verzichtet wird.

Um die Geschichte, den Stand und die Potenziale des Serverless Computing dreht sich ein aktueller Artikel in der Zeitschrift Communications of the ACM der Association for Computing Machinery (ACM). (Bild:  Anusorn - stock.adobe.com)
Um die Geschichte, den Stand und die Potenziale des Serverless Computing dreht sich ein aktueller Artikel in der Zeitschrift Communications of the ACM der Association for Computing Machinery (ACM).
(Bild: Anusorn - stock.adobe.com)

Wissenschaftler der Julius-Maximalians-Universität (JMU) Würzburg und weitere Forschungsinstitute haben Grundsätze für die Definition von Serverless Computing formuliert. Laut einer Mitteilung übernimmt beim Serverless Computing der Cloud-Anbieter das komplette Server-Management. Der Kunde kann dabei nicht auf den Server zugreifen.

„Die Grundidee des Serverless Computing gibt es schon so lange wie es das Cloud Computing gibt. Sie hat sich aber nicht in der Breite durchgesetzt“, sagt Samuel Kounev, der an der JMU den Lehrstuhl für Informatik II (Software Engineering) leitet. Doch aktuell sei in der Wirtschaft und der Wissenschaft eine Verschiebung zu beobachten, der Fokus gehe verstärkt zur serverfreien Cloud.

Da die Definition einer Serverless Cloud bisher nicht einheitlich war, hat eine Gruppe Forscher nun einen Vorstoß in der Zeitschrift Communications of the ACM der Association for Computing Machinery (ACM) unternommen. Sie legten in ihrem Artikel zwei wesentliche Grundsätze fest: „no operations“ und „utilization-based billing“. Bei ersterem handelt es sich um das technische Server-Management, inklusive der Hardware und Softwareschichten, das komplett in der Verantwortung des Cloud-Anbieters liegt. Bei zweiterem geht es darum, dass nur die Zeit abgerechnet wird, in der die Kunden die Rechenressourcen aktiv nutzen. Bei klassischen Cloud-Diensten wird eine Pauschale für die Gesamtzeit bezahlt, in der die entsprechenden Cloud-Server gemietet wurden.

Kounev will langfristig eine serverlose Cloud-Plattform für große Workflows in der Erdbeobachtung entwickeln. Wissenschaftler sollen so möglichst einfach, schnell und effizient verschiedene weltweite Auswirkungen des Klimawandels beobachten können.

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